ManCity-Coach Maresca vertraut dem Klub „vollkommen“

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Nach dem Schuldspruch wegen zahlreicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League hat Teammanager Enzo Maresca sein Zutrauen in die handelnden Personen bei Manchester City unterstrichen. „Ich vertraue dem Verein vollkommen“, sagte der Italiener am Freitag bei seiner ersten Pressekonferenz seit der Verkündung des Urteils in der vergangenen Woche.

„Der Grund, warum ich zu diesem Verein gekommen bin, ist, dass ich den Eigentümern, dem Geschäftsführer, dem Sportdirektor und der gesamten Organisation zu 100 Prozent vertraue. Daran habe ich keinerlei Zweifel“, sagte der 46-Jährige.

Eine unabhängige Kommission hatte den englischen Fußball-Vizemeister in mehr als 100 Fällen für schuldig befunden. Demnach soll City zwischen 2009 und 2018 mithilfe von Scheinverträgen mit mehreren Geschäftspartnern seine Einnahmen künstlich erhöht und Kosten verschleiert haben.

Maresca weiß „wie viel Mühe der Klub aufgewendet hat, um die Ziele zu erreichen“

Schon am Donnerstag hatte Maresca über die Vereinswebsite verlauten lassen, er sei „ganz ruhig. Der Verein hat sich sehr klar positioniert. Wir vertrauen dem Verein vollkommen.“

Der zehnmalige englische Meister bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten und hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Maresca, der im Juni die Nachfolge von Pep Guardiola angetreten hatte, wies zudem die Auffassung zurück, dass die bisherigen Titel des Klubs durch den Finanzskandal belastet seien. „Absolut nicht“, sagte er auf eine entsprechende Frage: „Ich kenne den Einsatz der Spieler, des Klubs, des Trainers – und damals war das Pep. Ich weiß ganz genau, wie viel Mühe der Klub aufgewendet hat, um die Ziele zu erreichen.“

Am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) trifft Manchester City im Premier-League-Spitzenspiel auswärts auf den FC Liverpool.

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