MATTERSBURG,AUSTRIA,26.SEP.18 - SOCCER - UNIQA OEFB Cup, SV Mattersburg vs SK Rapid Wien. Image shows head coach Klaus Schmidt (Mattersburg) Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christopher Kelemen

Mattersburg gegen Innsbruck um Cup-Vergangenheitsbewältigung

via Sky Sport Austria

Vor dem Fußball-Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen Wacker Innsbruck liegt dem SV Mattersburg noch das bittere Ausscheiden im Cup gegen Rapid im Magen. Dass man gegen die Hütteldorfer im Elferschießen knapp an einer Überraschung vorbeischrammte, schmerzt Trainer Klaus Schmidt nach wie vor, allerdings schöpfte der Steirer auch Zuversicht aus dem engagierten Auftreten gegen die Wiener.

“Das Ergebnis vom Mittwoch tut natürlich weh”, gab Schmidt zu. “Aber wir haben trotzdem versucht, die positiven Dinge herauszukitzeln und auf die Leistung hinzuweisen, denn die war in Ordnung.” Ein kleiner Trost war es für den Coach auch, dass die Niederlage seines SVM dem angefeindeten Rapid-Betreuer Goran Djuricin ein Erfolgserlebnis bescherte. “Wenn es seinen Job gerettet hat, war es wenigstens für etwas gut. Der Umgang mit ihm ist alles andere als korrekt, eigentlich erschütternd”, meinte Schmidt.

Wirbel um Djuricin-Geste nach glücklichem Aufstieg von Rapid

Mit Fan-Protesten muss sich der 50-Jährige nicht herumschlagen, zumal der Trend seit seinem Amtsantritt vor einem Monat nach oben zeigt. “Die Mannschaft steigert sich von Woche zu Woche, das ist für mich wichtig.” Diese Entwicklung soll am Sonntag bestätigt werden, auch wenn Schmidt vor den Tirolern warnte: “Sie sind sehr kompakt, haben gute Standards und versuchen, im Umschaltspiel schnell zum Erfolg zu kommen.”

Für die Innsbrucker könnte zudem sprechen, dass sie am Mittwoch beim ungefährdeten 3:1 im Cup gegen den Ostligisten Neusiedl im Gegensatz zum SVM Kräfte sparten. “Aber das ist alles nur hypothetisch. Die Mattersburger haben in den letzten Spielen einen Aufwärtstrend erkennen lassen und gegen Rapid eine sehr gute Leistung geboten, selbst wenn das Resultat für die Moral bitter ist”, sagte Wacker-Trainer Karl Daxbacher.

Sein Club liegt derzeit einen Zähler hinter dem neuntplatzierten SVM an elfter und vorletzter Stelle. Daxbacher hätte sich nach acht Runden eine bessere Platzierung gewünscht. “Wenn man über einen längeren Zeitraum immer brav mitspielt, aber mit wenigen Punkten da steht, hat das einen Grund”, meinte der frühere Austria-Coach. “Das Quäntchen Glück muss man sich mit dem Glauben an sich selbst verdienen.”

Beitragsbild: Gepa