Mattersburger Pappelstadion soll wieder zum Leben erweckt werden
Seit dem Aus des SV Mattersburg im Zuge der Causa Commerzialbank, ist es aus sportlicher Sicht ruhig geworden um das Pappelstadion. Die ehemalige Heimstätte des SVM steht seit dem Aus im Jahre 2020 leer. Das Stadion gehört mittlerweile der Gemeinde und soll in Zukunft vielseitig genutzt werden.
Seit 1952 war das Pappelstadion die Heimstätte des ehemaligen SV Mattersburg. Zu Spitzenspielen in der Bundesliga kamen teilweise sogar mehr als 15.000 Zuschauer. Nach dem Commerzialbank-Skandal und dem damit verbundenem Aus des SVM steht das Stadion leer.
MSV soll ab 2023 Heimspiel im Pappelstadion austragen
Wie der „ORF Burgenland“ berichtet, soll ab dem kommenden Jahr der Nachfolgeverein des SV Mattersburg, der MSV 2020 im Pappelstadion trainieren und spielen. Das Stadion gehört mittlerweile der Stadtgemeinde Mattersburg. Dem Bericht zufolge, wurden bereits mehr als eine Million Euro in das Stadion investiert – in die Ablöse aus der Konkursmasse und in die Wiedererrichtung der Infrastruktur.
Vielseitige Verwendung des Stadions geplant
Im oberen Stock den Vereinsheimes ist derzeit die Polizei eingemietet. Das Stadion wird also bereits anderwertig genutzt. Im ehemaligen SVM-Cafe befindet sich zudem eine COVID-19-Teststation. „Grundsätzlich dient natürlich ein Fußballstadion dem Fußballsport. Es sind aber auch andere Sportarten auf den Nebenanlagen möglich. Wir haben auch Anfragen von American Football oder Baseball – keine Trainingsmannschaften, sondern einzelne Spiele. Da ist aber noch keine Entscheidung gefallen. Wir haben auch schon eine Anfrage für die nächsten Landesfeuerwehr-Wettkämpfe und es gibt zum Beispiel auch Veranstaltungen im kulturellen Bereich“, so Karl Aufner, Amtsleiter Stadtgemeinde Mattersburg, gegenüber dem „ORF Burgenland“.
Bild: GEPA
