VAL D ISERE,FRANCE,16.DEC.20 - ALPINE SKIING - FIS World Cup, downhill training, ladies. Image shows Alice Mckennis Duran (USA). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

McKennis im Val d’Isere-Training vor Johnson – Puchner 6.

via Sky Sport Austria

Das erste Training für die beiden ersten alpinen Weltcup-Saisonabfahrten der alpinen Ski-Damen in Val d’Isere haben zwei US-Amerikanerinnen bestimmt. Alice McKennis war in 1:46,78 Minuten um 0,13 Sekunden vor Breezy Johnson die Schnellste. Beste Österreicherin war die Salzburgerin Mirjam Puchner als Sechste (+0,65), die Steirerin Nicole Schmidhofer wurde Achte (+0,70). Der äußerst späte Start in die Speed-Saison war zuletzt von den Beteiligten sehnsüchtig erwartet worden.

Die sonst üblichen Nordamerika-Rennen waren wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden, in der vorvergangenen Woche in St. Moritz konnte wegen zu viel Neuschnees nicht gefahren werden. Die Allrounderinnen im Feld konnten daher bisher vor allem ihren Riesentorlauf-Schwung wettbewerbsmäßig üben. Genutzt hat das u.a. Ramona Siebenhofer, im ersten zweier vorgesehener Trainings wurde es für sie aber nur Rang 19 (+1,75).

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Den schnellen Schwung gewohnt, klagte Siebenhofer über “zu wenig Geduld” auf den langen Brettln in den langen, weiten Kurven. “Es war ein Herantasten. Bis zum Rennen muss noch eine gescheite Steigerung her.” Laut Schmidhofer hat das Trainingsergebnis noch nicht allzu viel Aussagekraft: “Es war niemand fehlerfrei, es waren sehr viele Fehler dabei, es geht sicher auch noch schneller.”

Zwischen Schmidhofer und Siebenhofer klassierten sich aus ÖSV-Sicht Ricarda Haaser (+1,25), Tamara Tippler (+1,39), Sabrina Maier (1,60) und Nina Ortlieb (+1,65) auf den Plätzen 12, 13, 15 und 17. Ortlieb freute sich über einen gelungenen Test nach ihrer Knieverletzung. “Es ist alles stabil genug, das habe ich gemerkt. Da war eher noch die mentale Hürde vorhanden.” Diese soll bis zum Renntag fallen. “Ich glaube, dass ein Top-Ten-Ergebnis im Rahmen der Möglichkeiten liegt.”

Für Stephanie Venier wurde es Rang 27 (+2,29). “Ich weiß, dass ich beim Rennen noch zulegen kann. Ich bin heute die Sommerlinie gefahren.” Insgesamt 14 Österreicherinnen bestritten die Einheit. Die bisher letzte Damen-Abfahrt in Val d’Isere ging 2016 über die Bühne, beim Sieg der Slowenin Ilka Stuhec klassierte sich die derzeit an ihrem Comeback arbeitende Steirerin Cornelia Hütter auf Rang zwei.

(APA)

Artikelbild: GEPA