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#DBLDW-Klassiker: Achterbahn der Emotionen

Am Freitag steht ein Bus in Altach, der Motor läuft, und einer steigt nicht ein. Yann Massombo bleibt stehen, während seine Mitspieler warten, während Philipp Netzer fleht, während ein Trainer in Graz schon die Handynummer kennt. Man kann einem Spieler viel verzeihen, aber nicht, dass er die eigene Mannschaft im Bus stehen lässt — und Altach zahlt dafür einen Preis, der sich erst am Samstagabend in Zahlen übersetzt: 1:0 für Sturm, eine bärenstarke erste Halbzeit, die nirgendwohin führt. Wer nicht einsteigt, fliegt eben nicht mit.

Am Sonntag steigt ein anderer Bus, der von Rapid, mit acht Gängen nach oben: 8:0 gegen den GAK, höchster Sieg im neuen Allianz Stadion, eine Demontage in zwei Halbzeiten. Und weil in diesem Sport niemand lange im Bus sitzen darf, der die Richtung verliert, sitzt am Montag ein Trainer nicht mehr auf der Bank. Wer nicht mitkommt, fliegt auch.

Und dann, ganz am Ende der Fahrt, steigt einer freiwillig aus. Nach 16 Jahren, einem Nasenpflaster, das zum Markenzeichen wurde, und einer Karriere zwischen Linz, Ried und Europa nimmt ein österreichisches Urgestein die letzte Ausfahrt — nicht rausgeworfen, sondern angekommen.

Außerdem: die komplette 3. Runde im Schnelldurchlauf, das Orakel mit einem Mitspieler-Marathon, Community-Fragen und ein Blick zum FC Barcelona, wo gerade jemand ganz anderes einsteigt.

Ferdinand Feldhofer wurde der Gruppe „Trainerstuhl-Karussell KW34“ hinzugefügt.

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