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#DBLDW-Vorschau: Österreich hat ein Distanzproblem

Diese Woche sind gleich vier heimische Vertreter für den Europacup ins Flugzeug gestiegen, und nur einer kam mit einem Sieg im Gepäck zurück. Salzburg gewann in einem schwedischen Fischerdorf nur, weil Konaté einen Verteidiger quasi ins eigene Abteil schubste. Rapid saß in Edinburgh zwischenzeitlich auf der Verliererbank, ehe Wurmbrand von der Ersatzbank aus noch das 2:2 rettete. Austria Wien stieg in Braga wieder aus, mit Buhari als wiederkehrendem Elfmeter-Verursacher. Und der LASK durfte in Glasgow bei zwanzig eigenen Abschlüssen nur zusehen, wie Celtic aus dem Nichts traf und mit 0:3 gewann.
Trainer Didi Kühbauer bleibt derweil sitzen, wo er ist: Vertrags- verlängerung beim LASK bis 2029, ein Angebot aus Russland lässt er stehen wie eine Haltestelle, an der man einfach nicht aussteigt.

Am Wochenende fährt die Liga ohnehin im Rumpftakt: nur drei Spiele, der Rest wegen Europa auf nächste Woche verschoben. Und wer sonntags aussteigen will, findet diesmal nicht einmal ein Gleis, denn einen Spieltag ganz ohne Bundesliga-Sonntag gab es lange nicht.

Derweil steigen andere ganz aus dem Land aus: Mitchell nach Straßburg, Dedić zurück zu Jaissle nach Newcastle, Ndukwe Richtung Levante. Nur einer bleibt für immer an Bord der Vereinsgeschichte: Oliver Bierhoff, der 1990 mit vier Toren bei Austria Salzburg einstieg und nie wieder ausgestiegen ist.
Yann Massombo wurde der Gruppe „Warten auf den nächsten Bus“ hinzugefügt.

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