Medienbericht: „Eiszeit“ zwischen Alaba und Bayern
Die Verhandlungen zwischen ÖFB-Teamspieler David Alaba und dessen Klub Bayern München sind laut verschiedener Medienberichte zum Stillstand gekommen.
Nachdem „Sport1“ von einer „Eiszeit“ zwischen beiden Parteien berichtet hatte, brachte nun die „Bild“ neue Details rund um die Vertragsverhandlungen von Alaba und Bayern ans Licht.
Demnach wollen die Münchener den Vertrag mit ihrem Star-Verteidiger langfristig bis 2025 verlängern und bieten Alaba dabei verbesserte Konditionen an. Inklusive Prämien verdient Alaba bei seinem aktuellen Vertrag pro Jahr etwa 15 Millionen Euro.
Erste Gespräche zwischen dem FC Bayern und Alabas neuem Berater Pinhas Zahavi sowie Vater George Alaba führten zu keiner Einigung. Im Gegenteil: Offenbar wurde in den ersten Verhandlungen klar, dass beide Parteien in ihren Vorstellungen noch weit auseinander liegen.
Real Madrid in Lauerstellung
Großer Profiteur der Situation könnte Real Madrid werden, wo Trainer Zinedine Zidane grundsätzlich Interesse am offensivstarken Linksverteidiger haben soll und sich Alaba in seinem Team vorstellen kann.
Ob Real bereit wäre, das Gesamtpaket aus hohem Gehalt und einer Ablösesumme jenseits der 50 Millionen Euro zu bezahlen, scheint momentan aber fraglich.
Grundsätzlich ist von allen Beteiligten im Kampf um Alaba derzeit vor allem Geduld gefordert. Weitere Verhandlungen sind auch wegen der Reisebeschränkungen in der Coronakrise aktuell nicht geplant.
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Artikelbild: GEPA