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Motorsport pur: Das war das erste GP Ice Race in Zell am See

von Franz Verworner

Zum ersten Mal haben Ferdinand Porsche und sein Kollege Vinzenz Greger das GP Ice Race in Zell am See abgehalten. Dabei war alles, was das Motorsport-Herz höher schlagen lässt: Heiße Drifts auf dem kalten Eis, automobile Ikonen und Legenden des Motorsports. Die erste Auflage macht Lust auf mehr.

Wie so oft war es eine “Spinnerei” unter Freunden, die letztlich im GP Ice Race gipfelte. Ferdinand Porsche, Mitglied des Porsche-Klan, und Vinzenz Greger haben nicht mehr gebraucht als einen Spike-Reifen, um eine Idee zu gebären: PS-Monster über eine vereiste Strecke zu jagen, so wie es einst bei den legendären Eisrennen auf dem zugefrorenen Zeller See geschah, ehe immer strengere Sicherheitsbestimmungen der Veranstaltung letztlich den Todesstoß versetzten.

Schnelle Autos, große Namen

Das Ziel der Veranstaltung war es, einen “Querschnitt durch den Motorsport zu bieten”, und das ist gelungen. Von legendären Porsche-Modellen wie dem 356 oder dem 550 Spyder, über den Audi S1 – damals wie heute pilotiert von Walter Röhrl – bis hin zu modernen Supersportwägen wie dem Porsche GT2 RS, auf der Eispiste in Zell am See war für jeden “Petrolhead” der passende Bolide am Start.

Doch nicht nur die Vielfalt an Fahrzeugen beeindruckte die Gäste, auch die Liste der VIP’s, die sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen wollten, lässt jedem Enthusiasten den Atem stocken. Wenn Walter Röhrl seinen Audi S1 wie in alten Zeiten über die Strecke jagt, Mark Webber einen fast 70 Jahre alten Porsche quer treibt und Daniel Abt einen Skifahrer an seinem Formel-E-Boliden hinterher zieht, ist Gänsehaut vorprogrammiert.

Das GP Ice Race 2019 präsentierte sich als absolut würdige Hommage an die unvergessenen Eisrennen im österreichischen Wintersportort Zell am See und lässt darauf hoffen, dass aus der “Spinnerei” ein jährlicher Fixpunkt für Motorsportenthusiasten entsteht.

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