LONDON, ENGLAND - OCTOBER 22: Tanguy NDombele of Tottenham Hotspur looks on during the UEFA Champions League group B match between Tottenham Hotspur and Crvena Zvezda at Tottenham Hotspur Stadium on October 22, 2019 in London, United Kingdom. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Mentale Blockade: Spurs-Rekordeinkauf wollte nicht spielen

via Sky Sport Austria

Nicht verletzt, vom Trainer geschätzt und dennoch nicht auf dem Platz: Tanguy Ndombele von Tottenham Hotspur hat Angst zu spielen.

Mit einer Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro ist Ndombele der teuerste Spieler in der Geschichte der Londoner. Den hohen Ansprüchen schien der ehemalige Lyon-Profi zunächst gerecht zu werden, nun bereitet der Mittelfeldmann seinem Coach allerdings Kopfschmerzen.

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Mourinho über Ndombele: “Er war nicht in der Verfassung”

Wie Jose Mourinho nun in einem Interview mit BBC erklärte, stand der Franzose zuletzt nicht aus verletzungs- oder leistungstechnischen Gründen nicht im Kader der Spurs. “Ich kann nicht sagen, dass er verletzt war”, bestätigte der Trainer und erklärte im weiteren Verlauf des Gesprächs, warum der 22-Jährige keine Berücksichtigung fand.

Demnach wollte der Rekordeinkauf einfach nicht spielen, weil er Angst vor einer erneuten Verletzung hat. “Er war nicht bereit. Er war einfach nicht in der Verfassung für das Spiel. Das beruht nicht auf einer Verletzung, sondern auf der Angst wegen früherer Verletzungen, die er seit dem Beginn der Saison hat”, so Mourinho weiter.

Schon das vierte Spiel ohne Ndombele

Ndombele setzte beim 2:1-Erfolg gegen Brighton & Hove Albion schon zum vierten Mal aus, obwohl er nicht mehr verletzt ist. Am Anfang der Spielzeit setzte der Franzose zwei Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung aus, die ihn mental noch immer zu belasten scheint.

Damit wartet auf den portugiesischen Übungsleiter nicht nur die Herausforderung die Spurs sportlich wieder auf Vordermann zu bringen. Mourinho muss nun auch dem teuersten Spieler der Vereinsgeschichte neuen Mut verleihen und ihm die Angst vor Verletzungen nehmen.

Quelle: skysport.de