MONTMELO, SPAIN - FEBRUARY 22:  Mercedes GP Executive Director Toto Wolff looks on in the pit lane during day one of F1 winter testing at Circuit de Catalunya on February 22, 2016 in Montmelo, Spain.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Mercedes-Motorsportchef Wolff vor Bahrain-Qualifying skeptisch

via Sky Sport Austria
Sakhir/Brackley (APA/dpa) – Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff blickt dem Qualifying zum Formel-1-Grand-Prix von Bahrain (Samstag ab 16:50 Uhr live auf Sky) am kommenden Wochenende nach dem Hin-und-Her um das Reglement mit großer Skepsis entgegen. Der Teamchef der Silberpfeile ließ am Dienstag Unverständnis über die Entscheidung erkennen, das umstrittene neue Format in der K.o.-Ausscheidung auch in der Wüste von Sakhir anzuwenden.

Nach dem Saisonstart in Australien hatten sich die Teams zunächst auf eine Rückkehr zum alten Modus geeinigt. Die Einstimmigkeit dürfte nun aber nicht mehr gegeben sein. “Wir haben mit dieser Änderung nicht das richtige Format gefunden, und es ist schwer, daran zu glauben, dass es für die Fans an diesem Wochenende in Bahrain unterhaltsamer sein soll”, sagte Wolff in der Mercedes-Vorschau auf das zweite Saisonrennen. “Unser Sport steht diesbezüglich unter Beobachtung.”

 

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Bei dem neuen Modus, der erst zwei Wochen vor Saisonbeginn beschlossen worden war, scheidet nach einer bestimmten Phase der dreigeteilten Quali nach jeweils 90 Sekunden der Langsamste aus. In Melbourne führte das aber dazu, dass im entscheidenden Q3 am Ende kein Fahrer mehr auf die Strecke fuhr. Dabei sollte der neue Modus eigentlich für mehr Action sorgen.

“Deshalb müssen wir genau nachdenken, um koordinierte, intelligente Schritte aus dieser Situation heraus zu machen”, betonte Wolff. Die Fans würden sich enges Racing und einen Modus wünschen, den sie verstehen. “Das sollten wir den Menschen auf den Tribünen und in aller Welt liefern”, forderte der Wiener. Die Fahrer hatten noch vor der Einführung des neuen Formats ihren Unmut bekundet.

 

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