Michael Liendl: „Wenn du eigentlich ein ganz gutes Spiel machst und du dir dann mit ein, zwei Aktionen wieder alles zusammenhaust, dann ist mir lieber, ich fahr gleich nach Hause“

via Sky Sport Austria
  • Marco Grüll: „Schlussendlich müssen wir den Punkt mit Handkuss nehmen“
  • Ferdinand Feldhofer: „Unfassbar, wie man so ein Spiel nicht gewinnen kann“
  • Gerald Baumgartner: „Wenn der Gegner 1:0 führt, dann hat man immer die Chance auf den Ausgleich“
  • Dietmar Riegler über den Nachholtermin: „Wir sind nicht eingestellt am 23. Dezember noch Fußball zu spielen“
  • Alfred Tatar: „Dieses Spiel nicht zu gewinnen – da brauch ich ein Sackerl“

RZ Pellets WAC gegen SV Guntamatic Ried endet mit 1:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

RZ Pellets WAC – SV Guntamatic Ried 1:1 (0:0)
Schiedsrichter: Harald Lechner

Ferdinand Feldhofer (Trainer RZ Pellets WAC):
…nach dem Spiel: „Wer sich heute nicht ärgert, ist fehl am Platz. Unfassbar, wie man so ein Spiel nicht gewinnen kann. Über 90 oder fast 100 Minuten kann ich mich nicht an einen Torschuss aufs Tor erinnern und dann gewinnt man nicht – es ist bitter.“

…vor dem Spiel über die Nachwehen der Corona-Welle beim WAC: „Wir sind noch ein Stück von dem Stand vor Corona entfernt, es zeigen auch die Werte. Das letzte Spiel war ca bei 70 Prozent. Aber positiv ist, dass es jeden Tag besser wird. Aber wir sind noch immer nicht auf 100 Prozent. Heute beginnen sicher die Fittesten.“

Michael Liendl (RZ Pellets WAC):
…nach dem Spiel: „Das Gegentor ärgert mich. Und natürlich unsere klägliche Chancenverwertung. Wenn du so auftrittst, eigentlich ein ganz gutes Spiel machst und alles im Griff hast und du dir dann mit ein, zwei Aktionen wieder alles zusammenhaust, dann ist mir lieber, ich fahr gleich nach Hause.“

…auf die Frage, ob Müdigkeit überhaupt ein Thema sein darf, wenn man fast eine ganze Halbzeit in Überzahl spielen konnte: „Für mich war das nie ein Thema. Was wir für Fehler machen hat nichts mit Corona oder Müdigkeit zu tun, wir müssen uns alle an der eigenen Nase packen.”

Dietmar Riegler (Präsident RZ Pellets WAC):
…über die bisherige Saison: „Wir sind noch im ÖFB Cup dabei, in der Meisterschaft könnten wir den einen oder anderen Punkt mehr haben und im Europa Cup lebt die Chance nach wie vor.“

…über die Termin-Diskussion 23. Dezember zum Nachtragsspiel der 7.Runde gegen Sturm Graz: „Es sind mehrere Faktoren, die gegen den 23. Dezember sprechen. Im Prinzip haben ja einige Legionäre, die zu Weihnachten nach Hause wollen, Flüge gebucht, was verständlich ist. Auf der anderen Seite ist es in Österreich unüblich einen Tag vor Weihnachten Fußball zu spielen. Der dritte Aspekt ist die Belastung, die wir bis dorthin haben. Wir sind nicht eingestellt am 23. Dezember noch Fußball zu spielen. Wir befürworten, das Ganze auf das Frühjahr zu verschieben.”

Gerald Baumgartner (Trainer SV Guntamatic Ried):
…nach dem Spiel: „Die Jungs haben nach dem Ausschluss, fast 45 Minuten lang, super gefighted. Wenn der Gegner 1:0 führt, dann hat man immer die Chance auf den Ausgleich. Das ist uns auch geglückt. Wir sind sehr froh, heute mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“

…vor dem Spiel im Videobeitrag über Spekulationen um ein internes Trainer-Duell mit Co-Trainer und Ried-Urgestein Gerhard Schweitzer: „Der Gerhard ist fix im Boot, er ist ein wirklich guter Fachmann, deshalb habe ich ihn auch ins Boot geholt.”

Marco Grüll (SV Guntamatic Ried):
…nach dem Spiel: „Schlussendlich müssen wir den Punkt mit Handkuss nehmen.“

…auf die Frage, ob es schon das Warmschießen für Salzburg ist: „Nein, gar nicht. Jetzt zählt die SV Ried, ich schieß mich für gar keinen warm und die Punkte zählen auch für Ried und nicht für Salzburg.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Wenn man dieses Spiel nicht gewinnt, dann muss man schauen, ob irgendwo im Boden ein Erdapfel ist, den man ausgraben und wegwerfen muss. Dieses Spiel nicht zu gewinnen – da brauch ich ein Sackerl.“

…über die Spekulationen um ein internes Trainer-Duell von Ried Trainer Gerald Baumgartner und Co-Trainer und Ried-Urgestein Gerhard Schweitzer: „Die Sache ist ganz einfach. Gerhard Schweitzer kann kein Cheftrainer sein. Und zwar deshalb, weil er seinen Broterwerb in der Lenzing AG hat. Ein Cheftrainer ist mit seiner ganzen Person dem Fußball verpflichtet. Er kann ein super Trainer sein, was auch der Fall ist und er kann einen Cheftrainer toll unterstützen, was er gemacht hat, als der Cheftrainer nicht da war.“