Michael Schrittwieser: “Die Spieler wissen selbst, was sie heute verbrochen haben”

via Sky Sport Austria
  • Heribert Krammer: “Das Ziel für 2017/18 ist ganz einfach, wir brauchen nur die Titel verteidigen”
  • Bernd Wimmer: “Jedes Spiel kommt ein Spieler, der uns Spiele gewinnt”

Die Kapfenberg Bulls verlieren mit 82:89 gegen die Swans Gmunden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

(Trainer ):

…über das Ende der Heimserie: „Wir haben ganz einfach katastrophal Basketball gespielt, das ist relativ einfach zu erklären. Wir waren heute über 40 Minuten, in der ersten Halbzeit ist es noch halbwegs gegangen, einfach nicht ready und wenn man in einer Halbzeit 53 Punkte bekommt, dann braucht man nicht weiter diskutieren. Das ist eine Frage der Intensität und des Fokus gewesen heute, da müssen wir uns alle selber an der Nase nehmen, vom Coach über das ganze Team. Wir haben das Rezept gehabt und ich glaube, dass wir die bessere Mannschaft haben. Kompliment an Gmunden, sie haben uns heute geknackt.“

…über die Schwierigkeit die Swans auszurechnen: „Ich glaube nicht, dass irgendeine Mannschaft schwierig auszurechnen ist, aber wenn man selbst nicht den Fokus hat das durchzuziehen, wie man es sich vornimmt, dann wird man gegen keine Mannschaft bestehen. Gmunden ist, so wie alle anderen auch, auf Augenhöhe und eine ordentliche Mannschaft, aber nicht schwierig auszurechnen.“

…über die Belastung durch die internationalen Einsätze: „Das wäre jetzt eine billige Ausrede und würde auch was vom Sieg von Gmunden nehmen, das wollen wir nicht. Wir haben genug Zeit gehabt für die Vorbereitung, wir haben gewusst, was auf uns zukommt mit dieser Belastung. Die Spieler waren heute nicht ready, Coaching war nicht gut genug und deswegen hat Gmunden verdient gewonnen.“

…über die nächsten Aufgaben: „Ich habe es gelernt Siege wie Niederlagen zu behandeln und Niederlagen wie Siege, auch wenn es mir manchmal schwerfällt. Wir müssen normal weiterarbeiten, die Spieler wissen selbst, was sie heute verbrochen haben.“

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…über das Spiel: „Es war nicht so unser Spiel, die 89 Punkte, die Gmunden gemacht hat, sind einfach auch zu viel.“

…über seine Leistung: „Ich habe mich ganz gut gefühlt am Anfang, war aggressiv, aber irgendwie habe ich dann den Rhythmus verloren.“

(Präsident ):

…über den Saisonstart: „Es war das Ziel, dass wir heuer gut starten und nicht wieder so eine schwache Herbstsaison haben wie im Vorjahr. Das war nicht gut im Vorjahr, für niemanden, deswegen haben wir gesagt, dass wir gleich vom Start weg vorne dabei sein sollten. Bis jetzt haut das hin und ich gehe davon aus, dass das auch bis zum Ende des Jahres so sein wird.“

…über die internationalen Auftritte des Teams: „Das ist sicher positiv, die Leute haben Erfahrung gesammelt im Ausland gegen gute Spieler. Das hilft ihnen jetzt auch in der heimischen Meisterschaft.“

…über die Zielsetzungen im FIBA Europe Cup: „Wir haben die ersten beiden Spiele ganz knapp verloren, jetzt haben wir gegen Kataja gewonnen und ich hoffe, dass wir die anderen beiden Spiele auch knapp gewinnen. Wenn wir die gewinnen, dann steigen wir auf und das würde ich mir wünschen. Die Zielsetzung ist die beiden Spiele zu gewinnen.“

…über die Heimstärke des Teams: „Wir sind jetzt einfach gut und jetzt gilt es die Qualität zu halten. Wir müssen jedes Spiel erstklassig sein und wenn die Spieler das befolgen, was bis jetzt der Fall ist, dann werden wir das auch heuer sein. Das Ziel für 2017/18 ist im Prinzip ganz einfach, wir brauchen nur die Titel verteidigen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Chancen sind gegeben, die Mannschaft ist sehr gut und wenn wir die Chance haben, dann müssen wir alles daran setzen sie auch zu nützen. So schnell werden wir nicht wieder Triple-Sieger.“

(Trainer ):

…über den ersten Sieg der Swans in Kapfenberg seit fünf Jahren: „Ich hoffe, dass wir jetzt nicht wieder fünf Jahre warten müssen, bis wir wieder in Kapfenberg gewinnen. Es ist trotz allem nur eine Momentaufnahme, aber es ist natürlich sehr schön hier zu gewinnen.“

…über den sechsten Sieg in Folge: „Man muss jedes Spiel spielen, so wie es kommt. Ich bin natürlich froh, dass wir jetzt in der Liga wieder ganz vorne dabei sind und eine Sechs-Siege-Serie ist auch ganz schön.“

…über das Spiel: „Unser Defensivrebound war in der ersten Hälfte das größte Problem. Wir haben Kapfenberg zu schwierigen Würfen gezwungen, nur haben wir dann den Rebound nicht kontrollieren können. In der zweiten Halbzeit ist die Mannschaft etwas besser herausgekommen, wir haben begonnen den Rebound zu kontrollieren und das war am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Zudem bin ich sehr stolz auf diese Mannschaft, weil jedes Spiel ein Spieler kommt, der uns Spiele gewinnt. Das macht einen Trainer sehr stolz.“

…über seine Rolle als Trainer: „Im Nachhinein hat die Mannschaft gewonnen und der Trainer verloren, das ist in jeder Sportart so. Das ist einfach unser Job, das ist ein schöner Job und deswegen trage ich auch gerne diese Verantwortung.“

…über die Leistung von Friedrich und Mitchell: „Erstmal gibt es ein Pauschallob an die ganze Mannschaft, wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren gemeinsam. Aber natürlich haben uns die zwei über weite Phasen getragen und haben auch am Ende sehr gute Entscheidungen getroffen. Das macht mich einfach stolz, dass wir jetzt enge Spiele zum Schluss auch entscheiden können, weil wir clever Basketball spielen.“

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…über den Sieg: „Mir ist wichtig, dass wir heute gewonnen haben. Sieg ist Sieg, das ist das Wichtigste für uns. Es ist wichtig für die ganze Mannschaft, dass wir die Siegesserie fortsetzen können und unser Selbstvertrauen weiter ausbauen.“

…über die Leistung in der zweiten Halbzeit: „Wir hängen immer so ein bisschen mit und lassen uns nicht abschütteln. Wir waren sechs Punkte hinten, das ist nicht viel, dann haben wir besser verteidigt, viele wichtige Würfe getroffen und das hat uns den Sieg gebracht.“

…über die Leistung von Friedrich und Mitchell: „Sie haben die Last wirklich auf ihre Schultern genommen. Ich habe gewusst, dass es für mich nicht leicht wird und ich bin wirklich froh, dass sie so ein Spiel abgeliefert haben. Hut ab, Wahnsinn.“

…über den ersten Sieg in Kapfenberg seit fünf Jahren: „Das komische Gefühl ist weg, trotzdem bleibt es nicht einfach hier zu spielen. Aber ich glaube, dass wir uns noch so oft in dieser Saison treffen werden, ein Sieg jetzt zu diesem Zeitpunkt in der Saison bedeutet nicht so viel.“