RIED,AUSTRIA,03.APR.21 - SOCCER - tipico Bundesliga, qualification group, SV Ried vs TSV Hartberg. Image shows Lukas Ried (Hartberg) and Manuel Kerhe (Ried). Photo: GEPA pictures/ Christian Moser

Mit Blick auf Platz eins: Hartberg will Ried erstmals biegen

via Sky Sport Austria

Der TSV Hartberg hat ein klares Ziel vor Augen. Die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga soll in den vier Runden vor dem Play-off um einen Europacup-Startplatz nicht mehr abgegeben werden. Als Sieger dürften die Hartberger dann mit Heimvorteil – und Zuschauern auf den Rängen – ins Duell mit dem Zweiten der unteren Gruppe gehen. Auf dem Weg dorthin wäre am Samstag (ab 16:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 4 – Streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass) ein Erfolg gegen die SV Ried wichtig.

Die Innviertler sind jedoch kein Lieblingsgegner. In dieser Saison setzte es für Hartberg zwei Niederlagen, einmal trennten sich die Teams mit einem Remis. Zuletzt siegten die Rieder Anfang April mit 3:2. “Ried haben wir leider nie besiegt. Wir werden im nächsten Spiel Dinge anders machen müssen”, sah Hartbergs Trainer Markus Schopp einen Stachel im Fleisch der Steirer. Er warnte vor allem vor Stürmer Marco Grüll. “Er ist überragend”, sagte Schopp über den künftigen Rapid-Profi.

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Heraf: “Wollen gewinnen”

Die Gäste können selbstbewusst antreten. Zwölf Zähler haben die Rieder unter Andreas Heraf in der Qualifikationsgruppe angeschrieben. Mehr als jede andere Mannschaft der unteren sechs. Bei Hartberg und der Austria sind es elf. Heraf bemühte eine alte Fußballweisheit. “Wir werden weiter von Spiel zu Spiel schauen und versuchen, so viele Punkte wie möglich einzuheimsen”, sagte der Coach. “Sicher wollen wir in Hartberg gewinnen oder zumindest einen Punkt mitnehmen.”

Ried könnte sich nach der 29. Runde aller Abstiegssorgen entledigt haben. Acht Zähler beträgt derzeit der Vorsprung auf St. Pölten. Gewinnt der Letzte bei der Admira nicht und holt Ried in Hartberg einen Dreier, ist die Spielvereinigung gerettet – und könnte gleichzeitig das Europacup-Play-off ins Auge fassen. Heraf wollte sich mit diesen Überlegungen noch nicht beschäftigen. Zum Thema Klassenerhalt sagte er nur: “Es schaut gut aus, aber noch ist nichts vollbracht.”

Anfang Mai beschäftigt die persönliche Zukunft aber auch beide Trainer. Schopp traf sich am vergangenen Montag mit Obmann Erich Korherr zu Gesprächen über die Zeit nach dem Saisonende. Der Vertrag des 47-Jährigen beim TSV endet dann. “Wir befinden uns im Austausch. Es ist eine wichtige Phase der Meisterschaft. Eigentlich habe ich gesagt, dass ich Ende April, Anfang Mai die Dinge klar machen will. Aber man muss sich auch Zeit geben”, berichtete Schopp. Einen neuen Co-Trainer wird es nach dem Abgang von Jürgen Säumel zum ÖFB bis Saisonende keinen geben.

Heraf ist bei Ried ebenfalls nur noch wenige Wochen unter Vertrag. “Der Verein will zu 100 Prozent ‘save’ sein, dann Gespräche führen. Natürlich hoffe ich, dass man mit mir reden wird”, sagte der Mitte März als Co-Trainer des später entlassenen Miron Muslic geholte Wiener. Das Zeugnis für sich selbst passt Heraf. “Die Resultate waren ausgezeichnet, die Punkteausbeute ist bisher sehr schön.”

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(APA)

Bild: GEPA