Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Elena Rybakina hat beim Rasenklassiker in Wimbledon überraschend das Achtelfinale ver

Favoritensterben: Rybakina und Swiatek scheitern in Wimbledon früh

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Elena Rybakina hat beim Rasenklassiker in Wimbledon überraschend das Achtelfinale verpasst.

Das 6:7 (4:7), 1:6 gegen die Belgierin Elise Mertens bedeutete das Aus für die Weltranglistenzweite aus Kasachstan. Für Rybakina ist damit an der Church Road auch der Sprung an die Spitze der Weltrangliste nicht mehr möglich: Beim ältesten Tennisturnier der Welt hätte sie mindestens ins Viertelfinale vorstoßen müssen, um an Aryna Sabalenka vorbeizuziehen.

Mertens schockt Rybakina

Auf Court 1 suchte die „Ice Queen“ von Beginn an ihren Rhythmus. Zu fahrig agierte die 27-Jährige bei eigenem Aufschlag, überdrehte bisweilen mit zu hohem Risiko in ihren Schlägen und hatte letztlich im Tiebreak das Nachsehen.

Auch im zweiten Satz berappelte sich Rybakina nicht. Spätestens mit dem Break zum 1:3 stieg die Frustration aufseiten der Kasachin und der Widerstand war gebrochen. Skurril dabei: Vor der Partie galt Mertens als Lieblingsgegnerin Rybakinas. Gegen keine andere Spielerin gewann die amtierende Australian-Open-Siegerin auf WTA-Ebene häufiger (sieben Siege).

Auch Swiatek raus

Titelverteidigerin Iga SwiAtek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon nach einer schwachen Vorstellung in der dritten Runde gescheitert. Die an Position drei gesetzte Polin unterlag auf dem Centre Court der Weltranglisten-32. Alexandra Eala mit 6:7 (9:11), 2:6.

Die 21-jährige Eala verwandelte nach 2:15 Stunden ihren dritten Matchball und zog als erster Profi von den Philippinen in ein Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort trifft sie auf die Wimbledon-Finalistin von 2024, Jasmine Paolini aus Italien.

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