Mitten im Vertragsstreit: Verletzungs-Schock für Hartbergs Komposch
Wie der TSV Hartberg am Mittwochnachmittag mitteilt, wird der Bundesligist monatelang auf seinen Defensivspieler Paul Komposch verzichten müssen.
Der Innenverteidiger hat sich beim Trainingsauftakt am Montag gegen Trainingsende einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen. Somit wird der 24-Jährige, der sich in den vergangenen Wochen im Mittelpunkt eines Vertragsstreits befand, verletzungsbedingt für eine längere Zeit ausfallen. Bis dato trainierte Komposch „unter Protest“ mit – bereits gegen Ende der vergangenen Saison liebäugelte er mit einem Transfer.
„Trotz der Meinungsverschiedenheiten und des äußeren Drucks bleibt der TSV Hartberg fest an seiner Seite und bekräftigt, dass Paul weiterhin Teil unseres Teams ist“, so heißt es in der Aussendung.
Komposch: „Will im Sommer den nächsten Schritt machen“
Konkret geht es im Rechtsstreit zwischen Komposch und Hartberg um die Frage, ob die Ziehung der Option zur Verlängerung des Vertrages rechtskräftig ist. Hartberg hatte Anfang April die im Vertrag von Paul Komposch festgeschriebene Option eigentlich fristgerecht gezogen. Im Vertrag soll aber ein Passus verankert gewesen, dass die Optionsziehung nur bei erteilter Lizenz gültig ist. Jene Lizenz gab es zum Zeitpunkt der Optionsziehung durch Hartberg aber noch nicht, sondern seitens der Bundesliga erst zehn Tage später.
Trotz Protest: Hartberg startet mit Komposch in die Saisonvorbereitung
Bild: GEPA
