Rapid Wien's Austrian coach Dietmar Kuhbauer reacts during the UEFA Europa League Group B football match between SK Rapid Wien and Molde FK at the Weststadion in Vienna on December 10, 2020. (Photo by GEORG HOCHMUTH / APA / AFP) / AUSTRIA OUT (Photo by GEORG HOCHMUTH/APA/AFP via Getty Images)

“Molde war für uns heute die Grenze”: Die Stimmen zum Rapid-Aus

via Sky Sport Austria

Rapid Wien und Molde FK trennen sich im entscheidenden Gruppenspiel mit 2:2 – zu wenig für den Aufstieg der Hütteldorfer ins Sechzehntelfinale der Europa League.

Nach der Partie zeigen sich Trainer Didi Kühbauer und Mittelfeldspieler Thorsten Schick enttäuscht über die eigene Leistung.

Die Stimmen zum Spiel

Didi Kühbauer (Trainer Rapid Wien): “Wir haben uns viel mehr vorgenommen, aber vor allem in den ersten 25 Minuten waren wir nicht existent. Wir haben das nicht so gemacht, wie wir das machen können, deshalb sind wir zurecht ausgeschieden. Wir haben es uns zu schwer gemacht, es waren nicht die extremen Wochen. Wir haben den Ausgleichstreffer gemacht und wenn du kurz nach der Pause so einen Nackenschlag kriegst, wo wir nicht gut verteidigt haben, dann haben wir es uns vielleicht nicht verdient. Wir wollten unbedingt weiterkommen, ich habe fest daran geglaubt, aber die Fakten sind anders. International musst du immer am höchsten Niveau spielen, physisch und psychisch. So wie gegen Molde reicht es international nicht aus, du brauchst noch einen Tick mehr als in Österreich.”

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Thorsten Schick (Rapid Wien): “Ende der ersten Halbzeit waren wir richtig gut im Spiel, haben verdient das 1:1 gemacht und uns viel vorgenommen. Wir haben in der Pause gesagt, wir dürfen unbedingt kein Tor bekommen, wenn du dann nach 24 Sekunden oder so so einen Schlag in die Fresse kriegst, schmerzt das richtig. Von dem haben wir uns nicht mehr richtig erholt. Der Mannschaft kann man gar nichts vorwerfen, wir spielen jeden dritten Tag, wir haben viele Verletzte, können kaum rotierten. In Molde (Anm: 0:1) haben wir richtig Angsthasenfußball gespielt, heute waren die ersten 20 Minuten auch nicht gut, dann haben wir das Herz in die Hand genommen. Es ist eine riesige Enttäuschung, wir haben das Finale zu Hause gehabt, das war unser Ziel. Irgendwann kommst du an deine Grenze, Molde war für uns heute die Grenze.”

Aus der Traum! Remis gegen Molde zu wenig für Rapid-Aufstieg