Mourinho trug bei Remis in Monza Mikrofon – „Schutz“ vor dem „schlechtesten Referee“
Jose Mourinho trug beim 1:1-Remis seiner AS Roma beim Auswärtsspiel in Monza nach eigenen Aussagen ein Mikrofon – um sich vor „dem schlechtesten Schiedsrichter, dem ich je begegnet bin“ zu schützen.
Die Roma musste mit dem Unentschieden bei Aufsteiger AC Monza einen herben Rückschlag im engen Kampf um die Champions-League-Ränge hinnehmen. Wegen der Schiedsrichter-Ansetzung trug Roma-Coach Mourinho extra ein Mikrofon: „Ich bin nicht dumm. Ich bin zu dem Spiel mit einem Mikrofon gekommen und habe alles aufgezeichnet – von dem Moment, in dem ich die Kabine verlassen habe, bis ich wieder zurück war. Ich musste mich selbst schützen.“
An Schiedsrichter Daniele Chiffi übte Mourinho heftige Kritik. „Das ist der schlechteste Referee, dem ich in meiner ganzen Karriere begegnet bin“, sagte Mourinho bei DAZN über den 38-Jährigen. „Glauben Sie mir, ich hatte mit vielen schlechten zu tun.“ Dabei habe Chiffi gar keine spielentscheidenden Fehler gemacht, erklärte „The Special One“. „Aber er ist schrecklich, er baut keine menschliche Bindung zu irgendwem auf, hat keine Empathie, und er gibt einem Spieler Gelb-Rot, der in der 96. Minute ausrutscht, weil er müde ist.“
„Ich habe in den letzten 20, 30 Minuten aufgehört zu arbeiten“
Roma-Rechtsverteidiger Mehmet Zeki Celik sah in der Nachspielzeit die Rote Karte. „Das sagt alles“, findet Mourinho, der selbst in der ersten Hälfte die gelbe Karte gesehen hat. Chiffi, der auch FIFA-Schiedsrichter ist, habe „nicht viel von einem Referee“, dafür „ein Talent dafür, wütend zu werden“, wobei Schiedsrichter sich genau gegenteilig verhalten müssten.
„Ich habe in den letzten 20, 30 Minuten aufgehört zu arbeiten, weil ich wusste, dass er mir für alles Rot zeigen würde“, so Mourinho. Auch ohne einen vierten Platzverweis könnte auf Mourinho nun eine weitere Sperre zukommen. Angeblich läuft bereits eine Untersuchung des Verbands.
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