Müller über Geisterspiel: „Hat etwas von ‚Alte Herren 19:00 Uhr bei Flutlicht‘-Atmosphäre“

Am ersten Spieltag nach der Corona-Pause legt der FC Bayern einen Stotterstart gegen Union Berlin hin. Die Bayern gewinnen mit viel Mühe 0:2 und führen nun vier Punkten Vorsprung auf den BVB die Tabelle in der Deutschen Bundesliga an.

An die neuen Umstände müssen sich die Spieler erst noch gewöhnen. Thomas Müller spricht im Interview nach dem Spiel über die ungewohnte Situation, vor leeren Rängen zu spielen. „Es war natürlich ein bisschen Kribbeln da, weil es endlich wieder losgeht. […] Sowohl Union, als auch wir haben das super angenommen. Natürlich hat das etwas von ‚Alte Herren 19:00 Uhr bei Flutlicht‘-Atmosphäre.“ Der 30-Jährige gibt auch einen möglichen Vorteil für seine Mannschaft zu, weil „natürlich gerade hier an der Alten Försterei die Stimmung schon das Zünglein an der Waage sein kann.“

Um den Spielbetrieb nicht zu gefährden wollen Müller und Co vorsichtig sein: „Wir versuchen das bestmöglich zu vermeiden, die Geschichten, die wir nicht machen sollen.“ Denn aktuell sind besonders viele Augen gespannt auf die Kicker gerichtet, das weiß auch der Offensivspieler: „Ich denke, wir sind jetzt strenger unter Beobachtung als Rest-Deutschland.“

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