Murati über seine Rückkehr nach Gmunden: „Ich will mich bei allen Fans bedanken“
- Murati weiter: „Sehr spannende, emotionale, angespannte Partie – vom Anfang bis zum Ende“
- Murati angesprochen auf ein mögliches Comeback in Gmunden: „Sag niemals nie“
- Daniel Friedrich über seinen ehemaligen Mitspieler und heutigen Gegner Enis Murati: „Es war schon komisch, ihn das erste Mal nicht mit unserem Dress zu sehen“
- Friedrich zum Spiel: „Wenn wir Fehler gemacht haben, dann wurden wir eiskalt bestraft“
- Viennas Coach Aramis Naglić: „Wir haben sie am Rebound geschlagen“
- Naglić weiter: „Gefällt mir, weil es den physischen Teil des Spiels zeigt“
- Gmundens Coach Aleksi Koskinen: „Wir haben viele Fehler in der Defensive gemacht und ein Team wie der BC Vienna bestraft jeden Fehler“
Wien, 19. Dezember 2021 – Die Swans Gmunden verlieren gegen den BC Vienna mit 74:94. Die Stimmen zur Partie der 9. Runde der bet-at-home Basketball Superliga bei Sky Sport Austria.
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Swans Gmunden – BC GGTM Vienna 74:94 (35:43)Aleksi Koskinen (Head Coach Swans Gmunden):…nach der Niederlage: „Wir haben viele Fehler in der Defensive gemacht und ein Team wie der BC Vienna bestraft jeden Fehler.“…auf die Frage, wer den BC Vienna in dieser Saison überhaupt schlagen kann: „Ich denke, die Swans Gmunden sind in der Lage sie zu schlagen. Hoffentlich schon im nächsten Spiel gegen sie.“Daniel Friedrich (Swans Gmunden):…nach dem Spiel: „Man hat gesehen, wieviel Qualität sie haben. Jeder Spieler, der am Feld steht, ist gefährlich, sie haben gute Werfer. Wenn wir Fehler gemacht haben, dann wurden wir eiskalt bestraft. Daher war es ein bisschen schwierig für uns heute.“…auf die Frage, ob man den BC Vienna heuer stoppen kann: „Ob es unmöglich ist, weiß ich nicht. Es ist noch eine lange Saison und wir können uns sicher noch steigern. Wir waren ein paar Mal knapp dran heute. Auch das Wurfglück hat uns heute ein bisschen gefehlt, unterm Korb haben wir einiges liegen gelassen. Auch vom Freiwurf und vom Dreier haben wir nicht gut getroffen. Man darf sich gegen Wien einfach nicht viele Fehler erlauben und dann hat man vielleicht eine Chance. In drei Wochen spielen wir eh im Cup nochmals gegen sie. Mal schauen, wie es dann wird.“…angesprochen auf Enis Murati als Gegenspieler: „Es war schon komisch, wie ich ihn das erste Mal in unserer Halle nicht mit unserem Dress gesehen habe. War schon ein eigenartiges Gefühl. Man hat es in der ersten Hälfte bei beiden auch ein bisschen gemerkt. Aber es war sicher auch ein emotionales Spiel für den Enis.“…vor dem Spiel angesprochen auf seinen langjährigen Teamkollegen und dessen Rückkehr nach Gmunden: „Es wird für ihn sicherlich ein besonderes Spiel werden. Aber wir wollen alles daran setzen, die Überraschung zu schaffen. Schade, dass wir nicht Fußballspielen, sonst könnten wir ihm am Anfang eine kleine Blutgrätsche geben (lacht, Anm.). Spaß beiseite – wir werden uns heute sicher nichts schenken.“…auf die Frage, ob er selbst einen weiteren Karriereschritt gemacht hat, weil Murati Gmunden verlassen hat: „Ich glaube einfach, dass die Verantwortung heuer mehr geworden ist, weil der Enis schon immer die tragende Führungsrolle in der Mannschaft hatte. Da ist jetzt natürlich vieles auf mich gefallen. Spielerisch hat sich doch nicht so viel verändert, aber diese Führungsrolle habe ich heuer noch mehr einnehmen müssen.“Harald Stelzer (Vorsitzender Wirtschaftsbeirat Swans Gmunden):…zur Rückkehr der Zuseher und angesprochen auf den weiteren Verlauf: „Realistisch betrachtet wird es im Jänner wieder eng werden. Aber ich bin über jedes Heimspiel froh, wo wir wieder unsere Zuschauer empfangen können, vor allem auch unsere Dauerkartenbesitzer, damit die für ihr Geld auch etwas bekommen.“…zu Enis Murati: „Er ist mit sehr viel Applaus empfangen worden.“…über Muratis Wechsel nach Wien: „Der Enis weiß, welche finanziellen Möglichkeiten wir haben. Wir hatten gar nicht die Chance, da mitzugehen. Aus seiner Sicht verstehe ich es, weil er kann am Ende seiner Karriere nochmals ordentlich Geld machen. Wir können es ihm nicht bieten. Schade für uns, aber gut für ihn.“…auf die Frage, ob es irgendwann ein mögliches Comeback für Murati in Gmunden gebenkann: „Er hat jetzt, meines Wissens nach, einen Einjahresvertrag in Wien. Sag niemals nie. Er hat ja nach wie vor seinen Wohnsitz hier in der Nachbarortschaft. Schauen wir einmal.“…angesprochen auf die Ziele in dieser Saison: „Man muss schon die Kirche im Dorf lassen. Vienna ist in dieser Besetzung ein All-Star-Team. Da wird heuer nur mit viel Glück etwas machbar sein. Daher ist die Zielsetzung: Best of the rest.“Aramis Naglić (Head Coach BC Vienna):…zum heutigen Spiel: „Ich will meinen Spielern gratulieren, weil es ein wirklich schweres Spiel, gegen einen starken Gegner war. Das Spiel hatte hohe Intensität. Wir haben sie am Rebound geschlagen. Gefällt mir, weil es den physischen Teil des Spiels zeigt. Und wir wussten, dass wir mit hoher Intensität in Gmunden gewinnen können. Denn wenn du ihr Spiel spielst, dann können sie jeden schlagen.“…angesprochen auf die Ziele in dieser Saison, in allen drei Bewerben: „Wenn du ein wahrer Sportsmann bist, dann willst du jedes Spiel gewinnen. Ich denke gar nicht an Titel und an das Ende der Saison, sondern immer nur an das nächste Spiel. Die Saison ist lang und ich denke, es wird nicht so einfach werden. Wir haben ein starkes Gmunden und auch Kapfenberg wird in der zweiten Hälfte der Saison viel besser sein.“Enis Murati (BC Vienna):…auf die Frage, wie es ihm jetzt geht: „Sehr spannende, emotionale, angespannte Partie, vom Anfang bis zum Ende. Ich will mich nur bei allen Fans bedanken, für diesen Empfang. Ich bin ihnen wirklich sehr, sehr dankbar dafür. Natürlich auch an alle anderen und die Vereinsführung in Gmunden: Vielen Dank.“…zum Spiel: „Wir haben unser Ding durchgesetzt. Gmunden hat unglaublich schnell gespielt. Wir wussten, dass es ihre Stärke ist, trotzdem haben wir uns durchgesetzt. Wir wussten, wie viel Energie wir heute aufs Feld bringen mussten und es ist uns heute wirklich gut gelungen. 74 Punkte von Gmunden in Gmunden ist schon eine gute defensive Leistung von uns.“…angesprochen auf Anton Mirolybov und seine Beziehung zu ihm: „Schwierig. Ich bin emotional sehr verbunden mit ihm. Ich bin einfach so stolz auf ihn, wie er sich jetzt durchfightet. Und bin einfach nur froh, so einen Menschen zu kennen.“…auf die Frage, ob er sich ein Comeback in Gmunden vorstellen kann: „Sag niemals nie.“…vor dem Spiel: „Ich konzentriere mich auf das Sportliche und werde heute dafür sorgen, dass der BC Vienna als Sieger vom Feld geht.“…vor dem Spiel über seine Rückkehr nach Gmunden: „Ich freue mich sehr, dass ich hier wieder spielen darf. Ich habe so viele Jahre hier in dieser Halle verbracht, mit so vielen schönen Erinnerungen. Hierher zurückzukommen, ist für mich natürlich etwas Besonderes. Andererseits werde ich mich darauf fokussieren, dass es nur um ein Basketballspiel geht. Somit werde ich mich nur auf das Sportliche konzentrieren.“…auf die Frage, ob er mit Pfiffen gegen seine Person rechnet: „Es gibt für mich überhaupt keinen Groll, ich habe nur schöne Erinnerungen und bin einfach nur dankbar, was uns die Fans und der Verein in den letzten Jahren gegeben haben. Aber auch ich habe sehr viel Herzblut in diesen Verein reingesteckt, damit wir die größten Ziele erreichen. Die Krönung war natürlich letztes Jahr unser Meistertitel. Somit passt diese Rechnung ganz gut und ich hoffe sehr, dass die Fans das auch erkennen werden.“Petar Stazic Strbac (General Manager BC Vienna):…zur ersten Halbzeit: „Wir waren ein bisschen unkonzentriert und undiszipliniert. Sollten wir in der zweiten Halbzeit reduzieren.“…angesprochen auf die Dreifachbelastung mit BSL, Cup und Alpe Adria Cup: „Wir haben einen breiten Kader. Bisher passt es.“…über die Ziele in diesen drei Bewerben: „Der Alpe Adria Cup wird sehr schwer zu gewinnen sein. Cup ist immer ein Spiel, aber in der BSL ist das Ziel der Meistertitel.“…zu Enis Murati und seine heutige Rückkehr nach Gmunden: „Ich will mich beim Publikum von Gmunden bedanken, für die Standing Ovations vor dem Spiel. Kein einziger Buhruf. Aber er war heute ein bisschen anders. Aber in den Playoffs muss er gegen die Swans liefern.“
Artikelbild: GEPA
