Lustenau-Trainer Andreas Heraf

Nach Ausraster: Bundesliga gibt Strafe gegen Heraf bekannt

Lustenau-Trainer Andreas Heraf ist vom Senat 1 der ADMIRAL Bundesliga für zwei Spiele bedingt gesperrt worden und muss eine Geldstrafe von 2000 Euro bezahlen. Das gab die Liga am Montagabend bekannt.

Gegen den Trainer des Vorarlberger Schlusslichts wurde nach dem „Watschn“-Vorfall beim Spiel gegen den SK Rapid im Wiener Allianz Stadion Anzeige erstattet. Nach Spielende war ein Video aufgetaucht, welches Heraf im lautstarken verbalen Disput mit einem Zuseher zeigt. Dabei soll der Trainer den Zuschauer auch bedroht haben.

Das Urteil des Senat 1:

2 Spiele Sperre bedingt auf 6 Monate und 2000€ Geldstrafe Beleidigung

Spielplan für Finaldurchgang der ADMIRAL Bundesliga 2023/24 fixiert

Heraf: Familie „hat sich bedrängt und bedroht gefühlt“

Heraf rechtfertigte sein Verhalten zunächst wiefolgt: „Meine Familie hat sich durch die aggressive Art des Typen bedrängt und bedroht gefühlt“, erklärte 56-Jährige gegenüber der „Krone“. „Das ist für mich inakzeptabel, aber es darf mir natürlich nicht passieren“, wird der Trainer weiter zitiert. Nach dem Schlusspfiff war Herafs Familie demnach offenbar im Familiensektor bedrängt worden.

Zum Auftakt der Qualifikationsgruppe gastiert die Lustenauer Austria am Samstag bei Aufsteiger Blau-Weiß Linz (ab 16 Uhr live und exklusiv bei Sky Sport Austria – streame das Spiel mit dem Sky X-Traumpass). Da es sich nur um eine bedingte Strafe handelt, darf Heraf bei diesem Spiel an der Seitenlinie stehen.

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(Red.) / Bild: GEPA