Nach Clasico-Niederlage: Barca-Boss stürmt Schiri-Kabine

Nach der 1:3-Niederlage im Clásico gegen Real Madrid stürmte Joan Laporta, der Präsident des FC Barcelona, in die Schiedsrichter-Kabine und forderte Antworten von Referee José María Sánchez Martínez.

Hintergrund des Ärgers: Barca fühlte sich unter anderem um einen Elfmeter betrogen, als Dani Carvajal in der 75. Minute Robert Lewandowski im Strafraum am Oberschenkel traf. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, auch nach VAR-Check.

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Zu allem Überfluss bekam Real in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter, nachdem die Szene um Barca-Verteidiger Eric García nochmal gecheckt wurde.

Der Präsident des FC Barcelona wunderte sich über die Entscheidungen von Schiedsrichter José María Sánchez Martínez so sehr, dass er danach in der Schiedsrichter-Umkleide vorstellig wurde und soll dort Erklärungen gefordert haben. Das geht zumindest aus dem obligatorischen Bericht des Schiedsrichters hervor: „Weitere Vorfälle: Als das Spiel zu Ende war und das Schiedsrichterteam in der Umkleidekabine war, kam der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, in die Umkleidekabine und bat wiederholt um Erklärungen zu einigen Situationen des Spiels. In Anbetracht dieser Ereignisse wurde er aufgefordert, die Schiedsrichter-Umkleidekabine zu verlassen, ohne dass es zu weiteren Zwischenfällen kam.“

Bild: Imago