„Darf ihm nicht passieren“: Dragovic droht nach Ausschluss lange Sperre
Die Wiener Austria musste sich im Halbfinale des ÖFB-Cups vor heimischer Kulisse dem TSV Hartberg mit 0:1 geschlagen geben. Nach dem Schlusspfiff sorgte Abwehrchef Aleksandar Dragovic für die nächste schlechte Nachricht: Er ging direkt auf Schiedsrichter Sebastian Gishamer zu und kritisierte ihn so heftig, dass dem Unparteiischen nichts anderes übrig blieb, als ihm die Rote Karte zu zeigen.
Auf dem Weg in die Kabine ließ Dragovic seinem Frust weiter freien Lauf und richtete laute und deutliche Worte an die TV-Kameras. Kurz darauf kehrte er auf das Spielfeld zurück.
Die Rote Karte hat für Dragovic definitiv eine Sperre zur Folge, die ihn mindestens ein Bundesligaspiel kosten dürfte. Aufgrund der Intensität seiner Äußerungen könnte die Strafe aber auch härter ausfallen – dann wäre er auch zumindest für das kommende Derby (25. Runde) gesperrt.
Helm über Dragovic: „Natürlich darf ihm das nicht passieren“
Trainer Stephan Helm äußerte sich zu dem Vorfall und räumte ein, dass Dragovic selbst die Schwere seiner Reaktion erkannt hat: „Er weiß selbst, dass das ein sehr unglücklicher Moment war und er viel zu emotional reagiert hat. Das darf einem erfahrenen Spieler wie ihm nicht passieren“. Die Enttäuschung des Abwehrchefs konnte der Austria-Coach allerdings auch nachvollziehen: „Das zeigt, wie wichtig dieses Spiel für uns war“.
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