Nach Cup-Sensation: „Rapid-Pfarrer“ Pelczar legt Funktion zurück
„Geistlicher“ Rücktritt beim SK Rapid: Christoph Pelczar, gleichzeitig Obmann von Cup-Bezwinger SV Stripfing, legt seine Funktionen als „Rapid-Pfarrer“ zurück.
„Ich muss jetzt einmal einen Schlussstrich ziehen und zur Ruhe kommen“, erklärt der als Seelsorger und im Rahmen von ausgewählten Vereinsveranstaltungen als Pfarrer tätige Pelczar das Ende seiner Rolle bei den Hütteldorfern. Dies bestätigte er mittlerweile auch mehreren Medien gegenüber.
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Die Entscheidung soll den gleichzeitigen Stripfing-Obmann schon länger beschäftigt haben, das Cup-Spiel im Achtelfinale sollte dabei ein besonderes Highlight für den bekennenden Rapid-Fan darstellen. Kritische Fan-Meinungen nach seinem ausgelassenen Jubel über die Cup-Sensation des niederösterreichischen Austria-Kooperationsklubs sollen aber nun endgültig den Ausschlag gegeben haben: „Ich war so perplex, dass Stripfing gewinnt, dass ich mir gar nichts dabei gedacht habe. Ich wollte nicht, dass aus diesem Spiel ein Konflikt wird“, sagte Pelczar in Hinblick auf kritische Äußerungen gegenüber dem Kurier.
Pelczar: „Es muss wieder Frieden herrschen“
Der Schritt zum Rücktritt soll dennoch freiwillig erfolgt sein, Pelczar habe diesbezüglich bereits mit Rapid-Vorstand Steffen Hofmann, in Fankreisen bekanntlich als „Fußballgott“ verehrt, telefoniert haben: „Es hat niemand mit mir persönlich gesprochen, aber es muss wieder Frieden herrschen.“ Ob und in welcher Form Rapid an eine Nachbesetzung für den jahrelang im Vereinsumfeld tätigen Geistlichen denkt, ist derzeit noch nicht bekannt.
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(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
