Nach England-Wechsel: Stuttgart-Sportdirektor stichelt gegen Kalajdzic

Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat hat sich nach Ende des Transferfensters auch zum Abgang von ÖFB-Angreifer Sasa Kalajdzic geäußert und dabei kritische Worte gewählt.

„Es hat schon Körner gekostet, um eine sehr gute Lösung zu finden“, sagte Mislintat dem Fachmagazin „Kicker“, das den Abgang von Kalajdzic als persönliche Enttäuschung für die VfB-Verantwortlichen bewertet.

Offenbar hatten diese sich Hoffnungen auf einen Verbleib oder gar eine Vertragsverlängerung gemacht, ehe Kalajdzic kurz vor Ende des Transferfensters doch noch zu den Wolverhampton Wanderers in die Premier League wechselte. Dort zog er sich gleich bei seinem ersten Einsatz eine Kreuzbandverletzung zu und könnte monatelang ausfallen.

Wolverhampton Wanderers – FC Southampton – Die Highlights im Video

„Nicht nur Sasa darf sich eine Scheibe abschneiden“

In Stuttgart blieb hingegen der ebenfalls von mehreren Interessenten umworbene Linksverteidiger Borna Sosa.

Mislintat lobte: „Jeder, nicht nur Sasa, darf sich eine Scheibe davon abschneiden, wie Borna mit der Situation umgeht. Wie klar er formuliert, was Pellegrino Matarazzo, meine Wenigkeit und der Klub für ihn getan haben nach seinem ersten sehr, sehr schweren Jahr.“

https://www.skysportaustria.at/kalajdzic-meldet-sich-nach-kreuzbandverletzung-zu-wort/

Bild: Imago