Nach Gegentor-Flut: Lustenau und GAK auf Erfolgserlebnis aus
Aufsteiger Austria Lustenau und der Grazer AK gehen am Samstag nicht unbedingt mit Selbstvertrauen gesegnet ins direkte Duell (ab 16:30 Uhr live & exklusiv auf Sky – streame mit WOW).
Abgesehen von der Cup-Überraschung gegen Sturm hat Lustenau zuletzt schwere Niederlagen einstecken müssen. Dem 1:5 in Salzburg ging ein 1:5 bei Rapid und ein 0:4 gegen den LASK voraus, auch beim 3:4 in Hartberg kassierten die Vorarlberger zumindest vier Gegentore. Der GAK ist hingegen seit fünf Runden sieglos, zuletzt setzte es ein 0:4 gegen Hartberg. „Das wird ein sehr, sehr intensives Spiel. Beide Mannschaften haben zuletzt in der Meisterschaft sehr hohe Niederlagen einstecken müssen.
Das heißt, sowohl der GAK als auch wir müssen einfach schauen, dass wir über den Kampf in unser Spiel finden“, skizzierte Lustenau-Coach Markus Mader die Ausgangslage. Er forderte „viel Mentalität, viel Leidenschaft“ von seinem Team ein – und erwartete dies auch vom Gegner. „Darum wird es sicher ein sehr, sehr kampfbetontes Spiel.“
Zwei GAK-Stammspieler gesperrt
Lustenau könnte mit einem Heimerfolg am derzeit achtplatzierten GAK vorbeiziehen. Die Gäste müssen im Westen auf die gesperrten Alexander Hofleitner und Peter Michorl verzichten. Vielleicht ein gutes Omen für die Rotjacken: Der letzte Erfolg passierte im „Ländle“ Mitte September in Altach. Gerald Scheiblehner erinnerte demnach an rosigere Zeiten. „Unsere sehr gute Phase ist jetzt noch nicht lange vorbei. Ich will es nicht schlechter reden. Es ist normal, dass es Rückschläge in einer Entwicklung gibt. Auch wenn die grob ausgefallen sind“, meinte der GAK-Coach.
Er kündigte an, in Lustenau personell, als auch taktisch das eine oder andere zu ändern. So gelte es, „weniger Risiko zu gehen und eher in Umschaltsituationen zum Erfolg zu kommen“. Wie Mader erkannte auch Scheiblehner: „Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sehr viele Gegentore kassiert haben. Beide werden nicht vor Selbstvertrauen strotzen.“
