Nach “Gelb-Flut” und “Pappn-Sager”: Brisantes Wiedersehen zwischen WAC und Rapid

via Sky Sport Austria

Das direkte Duell um Platz drei zwischen dem Wolfsberger AC und dem SK Rapid Wien am Samstag (ab 16 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 HD – streame das Spiel mit SkyX – monatlich kündbar) verspricht viel Brisanz. Im Hinspiel des Grunddurchgangs der tipico Bundesliga trennten sich beiden Teams im vergangenen Oktober in Hütteldorf mit 1:1. Gesprochen wurde nach dem Spiel jedoch weniger über das Ergebnis, sondern mehr über elf Gelbe Karten und über ein Wortgefecht zwischen dem damaligen WAC-Trainer Gerhard Struber und Ex-Rapid-Stadionsprecher Andreas Marek.

Das Spiel war von der ersten bis zur letzten Minute geprägt von intensiven Zweikämpfen und zahlreichen Fouls. Schiedsrichter Alexander Harkam verteilte zwar insgesamt elf Gelbe Karten – inklusive einer für Struber – verpasste es aber die oft überharte Gangart der beiden Teams zu unterbinden. Zudem zogen sich einige Fehleinschätzungen des Schiedsrichterteams durch die gesamte Begegnung. Taxiarchis Fountas, der eigentlich schon früh in der Partie Gelb-Rot hätte sehen müssen, brachte Rapid in der 31. Minute in Führung.

Highlights: Rapid – WAC 1:1 (20.10.2019)

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Marek zu Struber: “Halt die Pappn”

Nach dem Ausgleichstreffer von Wolfsbergs Mario Leitgeb in der 64. Minute kochten die Emotionen endgültig über. Von den Rängen flogen Gegenstände in Richtung der Betreuerbank der “Wölfe”. Nachdem sich Struber beim vierten Offiziellen darüber beschweren wollte, schaltete sich Marek ins Geschehen ein. Wie auf den Kameraaufnahmen zu sehen schrie Marek “Halt die Pappn” in Richtung des gegnerischen Trainers.

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Zumindest zwischen diesen beiden Protagonisten wird es am Samstag definitiv zu keinem Wiedersehen kommen. Struber unterschrieb ein Monat nach der Patie beim FC Barnsley in England, Marek hat aus gesundheitlichen Gründen seine Aktivitäten beim SK Rapid eingestellt.

Der WAC kann mit einem Sieg am SK Rapid Wien vorbeiziehen und als Dritter in den Finaldurchgang gehen. Aktuell liegen die Hütteldorfer zwei Punkte vor den Kärntnern.

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