Nach geplatztem WM-Traum: Kalajdzic will Österreichs „Stürmer Nummer Eins“ werden

Nach der bitteren Niederlage gegen Wales im WM-Play-off muss auch ÖFB-Stoßstürmer Sasa Kalajdzic weiter auf seine WM-Premiere warten. Nach der Rückkehr aus Cardiff versuchte der Stuttgart-Profi die zu harmlose Offensivleistung zu erklären und sprach über seine Rolle als potenzieller Nachfolger von Marko Arnautovic.

„Ich bin extrem überzeugt von ihm und ein Fan von seiner Spielart“, outet sich der VfB-Profi als Anhänger seines routinierten Mitspielers. Unabhängig davon, ob Arnautovic seine Teamkarriere fortsetzt, will Kalajdzic bald wieder zur Stammelf des ÖFB-Teams gehören: „Mein Ziel ist es aber, dass ich immer spiele. Egal, wer da ist. Das ist mein persönliches Ziel, dass ich Österreichs Stürmer Nummer Eins bin.“

Nach zwei EM-Endrunden, eine davon mit der U21-Auswahl, muss der Offensivspieler jedoch vorerst auf eine WM-Teilnahme verzichten: „Es wäre eine richtig coole Sache gewesen. Ich will so gut wie es geht bei jedem Turnier dabei sein.“ Auch er hadert folglich mit der mangelnden Chancenauswertung: „Wir haben versucht, nach vorne Druck zu machen. Es ist wirklich nicht einfach zu sagen, aber es muss auf alle Fälle besser werden.“

Nach dem Freundschaftsspiel gegen Schottland muss sich Kalajdzic wieder dem Abstiegskampf mit Stuttgart stellen. Etwaige Wechselambitionen sind daher vorerst auf Eis gelegt: „Mein Ziel ist es, jeden Tag alles zu geben für den VfB. Ich möchte einfach nur nicht absteigen, das wäre schlecht für den ganzen Verein.“

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(Red.)

Beitragsbild: GEPA.