Nach Gröden-Abfahrt: Odermatt gewinnt auch Alta Badia-RTL
Keiner bezwang die Gran Risa schneller als Marco Odermatt! Der Schweizer gewinnt dank einer beherzten Fahrt im zweiten Durchgang den Riesentorlauf von Alta Badia und wird mit dem 41. Weltcupsieg der erfolgreichste Schweizer Skirennfahrer. Das Podium vervollständigen Leo Anguenot (FRA/+0.85 Sekunden) und Alexander Steen Olsen (NOR/+0.88).
Mit seinem 41. Weltcup-Sieg überflügelte er die Legende Pirmin Zurbriggen und ist jetzt bester Eidgenosse. „Das war eine Augenweide, etwas Geniales, Das kann nur einer – er!“, schwärmte ARD-Experte und Ex-Weltklassefahrer Felix Neureuther.
Die ÖSV-Asse konnten bei widrigen Pistenbedingungen keinen Top 10-Platz einfahren. Bester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner, der 14. wurde. Marco Schwarz, der nach dem ersten Durchgang sensationell bei seinem ersten Riesentorlauf nach seiner Verletzung Sechster war, verpatzt den zweiten Durchgang und beendet das Rennen auf dem 26. Platz. Patrick Feurstein wird 19. und damit zweitbester ÖSV-Athlet.
Doch das Rennen im Hochabteital hatte ein „Gschmäckle“: Odermatt äußerte Zweifel, ob es angesichts der schwierigen Pistenverhältnisse überhaupt hätte gestartet werden dürfen, sein Teamkollege Justin Murisier sprach von einem „absoluten Skandal. Die FIS spielt mit der Gesundheit von uns Athleten.“ Manuel Feller fand es „respektlos und fahrlässig“, der frühere Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen „gefährlich“.
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Bild: GEPA
