Nach Ilzer-Abgang: Stankovic sieht „keinen Grund zur Sorge“ bei Sturm Graz

Vergangene Woche wurde offiziell, was sich bereits länger angebahnt hatte: Christian Ilzer verlässt den SK Sturm Graz, um Trainer beim deutschen Bundesligisten, der TSG Hoffenheim zu werden.

Somit folgte Ilzer seinem früheren Sportdirektor Andreas Schicker, der den Abgang nach Hoffenheim bereits etwas früher wagte. Zudem zieht es mit Ilzer auch seine beiden Co-Trainer Uwe Hölzl und Dominik Deutschl sowie ab Dezember seinen Athletikcoach Marco Angeler nach Sinsheim. Sturm Graz muss somit das komplette Trainerteam neu besetzen. Grund zur Sorge sieht Marko Stankovic beim österreichischen Doublesieger dennoch nicht.

In der aktuellen Ausgabe des DAB | Der Audiobeweis ist der Sky-Experte und ehemalige Sturm Graz-Spieler zu Gast und spricht unter anderem über die Situation, die sein ehemaliger Verein nach dem Ilzer-Abgang vorfindet.

„Kein Grund zur Sorge“

„Sorgen müssen sich die Sturm-Fans definitiv nicht machen. Das Team ist eingespielt und es gibt viele Automatismen in dem, was Ilzer der Mannschaft in den letzten viereinhalb Jahren beigebracht hat“, so der Sky-Experte.

Spannend werde es erst nach der kommenden Transferphase, wenn möglicherweise Spieler das Team verlassen oder neue Akteure dazustoßen. Aktuell wissen die Spieler aber Bescheid, was passiert, weshalb es für Stankovic „keinen Grund zur Sorge“ gibt.

Chance für Sarkaria unter Säumel?

Vom Interimstrainer Jürgen Säumel wünscht sich der Ex-„Blacky“ insbesondere Eigeninitiative: „Ich wünsche mir, dass Jürgen Säumel seine eigene Note einbringt. Sonst könnte man ja einen beliebigen Trainer hinstellen.“

Neue Chancen gebe es nun auch wieder für Manprit Sarkaria, der unter Schicker und Ilzer in die zweite Mannschaft der Grazer „verbannt“ wurde, nun aber wieder bei der ersten Mannschaft mittrainierte. Unter Säumel hat Sarkaria bereits bei Sturm Graz II gute Leistungen in der 2. Liga erbracht.

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(Red.) / Bild: GEPA