Nach Klage von Berater-Agentur: Streit geht vor den Europäischen Gerichtshof

Der Rechtsstreit um das Regelwerk für Spielervermittler im deutschen Fußball geht vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Der deutsche Bundesgerichtshof setzte sein Verfahren am Dienstag aus und legte es dem EuGH für eine Vorabentscheidung vor. Unter anderem hatten Roger Wittmann und seine Berater-Agentur „Rogon“ gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) Klage eingereicht, die sich gegen die im Jahr 2015 festgelegten Regularien richtet.

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Der EuGH soll nun zunächst klären, ob die Grundsätze des europäischen Kartellverbots Anwendung auf die DFB-Regeln finden müssen. Die Streitpunkte sind unter anderem das Verbot von Provisionen bei Transfers minderjähriger Spieler sowie die Vorschrift, dass Spieler und Vereine nur noch mit Vermittlern zusammenarbeiten dürfen, die sich den Statuten des DFB unterworfen haben.

Roger Wittmann und seine Agentur betreuen u.a. die ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, Stefan Posch, Manprit Sarkaria und Michael Gregoritsch. Zu den Klienten von „Rogon“ zählen auch viele Spieler der ADMIRAL Bundesliga.

(SID/Red.)

Bild: Imago