Paukenschlag in Hütteldorf! Rapid trennt sich von Trainer Stöger
Der SK Rapid reagiert auf den sportlichen Negativlauf und zieht die Reißleine: Zwei Tage vor dem Auswärtsspiel gegen den LASK wurden Cheftrainer Peter Stöger und sein Assistent Thomas Sageder von ihren Aufgaben freigestellt!
Rapid-Geschäftsführer Sport Markus Katzer zu der Entscheidung: „Diese Entscheidung fällt extrem schwer, da nicht nur ich Peter Stöger und auch Thomas Sageder für ihre Expertise und ihren Charakter sehr schätze. Die Entwicklung der letzten Wochen macht diese Freistellungen aber notwendig. In den letzten zwölf Matches mussten wir achtmal den Platz als Verlierer verlassen. Wir wollten nach der letzten Länderspielpause eine Trendumkehr erreichen und waren sehr zuversichtlich das dies gelingt, leider ging die Tendenz aber sowohl beim Heimspiel gegen den GAK als auch am Donnerstag im Europacup in Polen weiter nach unten. Sowohl die letzten Resultate als auch Leistungen haben uns nun zu dieser Entscheidung veranlasst. Ich möchte mich bei Peter Stöger und Thomas Sageder für ihr Engagement bedanken, bedaure, dass unsere Zusammenarbeit viel früher als gedacht endet und wünsche beiden nur das Beste für ihre weitere Karriere. Stefan Kulovits und das weitere Betreuerteam werden jede Unterstützung haben, damit wir rasch eine Trendwende erleben.“
„Nun muss der volle Fokus auf die letzten Spiele des Jahres gelegt werden, parallel sondieren wir selbstverständlich den Markt nach geeigneten Persönlichkeiten für die Position des Cheftrainers ohne einen Schnellschuss machen zu wollen“, so der 45-jährige Wiener.
Stöger-Aus bei Rapid: Katzer begründet Entscheidung
Peter Stöger übernahm den SK Rapid mit der Vorbereitung auf die laufende Saison und war in 27 Pflichtspielen in Liga, ÖFB-Cup sowie der UEFA Conference League im Einsatz.
(Red.) / Bild: GEPA