Nach packendem Finale: Rumänien neuer Padbol-Weltmeister

Durch einen packenden 2:1-Satzsieg setzt sich Rumänien gegen Uruguay im Finale der Padbol-Weltmeisterschaft 2023 im brasilianischen Santos durch. Portugal sichert sich noch vor Spanien den dritten Platz, insgesamt waren 18 Teilnehmer am Start.

Fußball-Legende Gheorghe Hagi ist einer der Architekten in der Entwicklung des neuen Padbol-Weltmeisters. Vor einigen Jahren hat er entschieden, Padbol in seiner Fußball-Akademie in Rumänien zu installieren und als Aushängeschild zu fungieren.

Ex-Fußballprofi Garics stellt die Sportart Padbol vor

Für Ex-ÖFB-Teamspieler Gyuri Garics und seinen Doppelpartner Rodriguez gab es auf sportlicher Ebene in Santos, wo die Spuren von Pelé unauslöschlich sind, erwartungsgemäß nichts zu holen – zu stark waren Weltmeister Rumänien und Vizeweltmeister Uruguay sowie Italien und Kuwait als Gruppengegner. Der erhoffte Sieg in einem Gruppenspiel bei der ersten Teilnahme an einer Padbol-Weltmeisterschaft gegen die Vereinigten Arabischen Emirate war beim Stand von 6:1/5:2 für Österreich zum Greifen nahe, als Kräfte und Konzentration nachließen und die VAE das Spiel noch drehen konnten.

Garics: „Ein Highlight in meiner Karriere“

Garics zum WM-Auftritt: „Es war ein besonderes Erlebnis in Brasilien, eine internationale Standortbestimmung und ein Gradmesser für die weitere Entwicklung. Die Topteams dieser Welt spielen auf unglaublich hohem Niveau, Padbol wird dort von Spezialisten zum Teil seit Jahren professionell gespielt. Ich bin glücklich über diese WM-Erfahrung, ein Highlight in meiner Karriere abseits des grünen Rasens und trotzdem mit Fußball. Die von uns betreute Deutschland-Auswahl hat auch eine erste Duftnote hinterlassen.“

Padbol-Präsident Heinz Palme: „Diese WM-Teilnahme ist eine weltweite Initialzündung an Begeisterung für diesen Sport. Wir haben viel Entwicklungs- und Aufholbedarf und stellen uns dieser Herausforderung. Viel Medienpräsenz und Livestreams auf sportpassaustria.at helfen uns, Padbol als dynamischen und faszinierenden Zukunftssport bekannter zu machen. Jetzt gilt es, in den nächsten zwei bis drei Jahren österreichweit Infrastruktur zu schaffen und regionale Wettbewerbe für Hobbyspieler:innen und Jugendliche zu kreieren.“

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(Red./padbol.at).

Beitragsbilder: Österreichischer Padbol Verband