Nach Rassismus-Eklat: UEFA sperrt Benfica-Profi für Playoff-Rückspiel

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat am Montag Benfica-Profi Gianluca Prestianni wegen des Vorwurfs, Real-Madrid-Star Vinicius Junior rassistisch beleidigt zu haben, vorläufig für eine Europacuppartie gesperrt.

Damit versäumt der Argentinier das Play-off-Rückspiel der Champions League am Mittwoch beim Club von ÖFB-Teamkapitän David Alaba. Gleichzeitig betonte der Kontinentalverband, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen.

Vinicius Junior hatte vor einer Woche zunächst das Tor zum 1:0-Auswärtssieg Reals gegen Benfica erzielt und danach angegeben, dass er von Prestianni rassistisch beschimpft worden sei. Der Spieler des Clubs aus Lissabon bestritt dies.

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Benfica geht in Berufung

Benfica Lissabon gab an, gegen die Sperre vorzugehen. Der Club wolle Berufung einlegen, „auch wenn die betreffenden Fristen für das Rückspiel der Champions-League-Playoffs kaum praktische Auswirkungen haben dürften“, hieß es in einem Statement auf der Club-Homepage.

Benfica bekräftigte in der Mitteilung das „unerschütterliche Engagement im Kampf gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung“. Es seien Werte, die Teil der historischen Identität des Clubs seien und „sich in seinem täglichen Handeln, in seiner globalen Gemeinschaft, in der Arbeit der Benfica-Stiftung und in den großen Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte, wie Eusebio, widerspiegeln“.

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(APA) / Bild: Imago