Nach Rauswurf bei Salzburg: Struber äußert sich
Gerhard Struber ist seit Montagvormittag nicht mehr Trainer von Red Bull Salzburg.
Der 47-jährige Salzburger wurde nach dem 1:3 gegen den LASK am Freitag von seinen Aufgaben als Chefcoach entbunden. Interimistisch übernimmt der bisherige Liefering-Coach und Co-Trainer von Ralf Rangnick im ÖFB-Team, Onur Cinel, bis Saisonende.
Am Abend hat sich Stuber via Instagram über sein Aus bei den „Bullen“ geäußert.
Die Trainer von Red Bull Salzburg in der Bildergalerie zum Durchklicken:
Das Statement von Struber
Liebe Fans, manche von euch sind vermutlich froh, dass ich weg bin, trotzdem würde ich gerne zum Abschied ein paar Worte an euch richten.
Als ich im vergangenen Sommer zurück nach Salzburg gekommen bin, war das für mich einer der größten Momente meines Trainerlebens: Champions League und das in meiner fußballerische Heimat – also dort, wo für mich als Trainer alles begann.
Bei einem so großen Umbruch wie dem im Sommer gibt es Rückschläge, Widerstände, Hürden und Herausforderungen. Gerade mit einer so jungen und neu zusammengesetzten Mannschaft sowie nach Wechseln in der sportlichen Führung des Vereins. Das alles neu zu formieren braucht eine gewisse Zeit – aber die ist im Fußball nun mal rar.
Auch wenn es im Moment sehr weh tut – gerade mit der Meisterschaft vor Augen auf der Zielgeraden, bin ich dankbar, dass ich den FC Red Bull Salzburg trainieren durfte. Und ich bin dankbar für die Erfahrungen, die mich auf meinen Weg nur weiterbringen werden.
Zuletzt wünsche ich dem Verein, den Spielern und den Fans nur das Beste für die Zukunft.
Bild: GEPA
