Nach Rot-„Fiesta“: Atletico schnappt Porto den CL-Achtelfinalplatz weg
Nach einer chaotischen zweite Hälfte kann Atletico Madrid gegen Porto gewinnen und sichert sich somit das zweite Achtelfinal-Ticket für das CL-Achtelfinale.
In Porto waren es die Hausherren, die im Estadio do Dragao dem Führungstreffer mehrmals näher waren. Wegen ihrer mangelnden Effizienz blieben die Madrilenen im Spiel und konnten somit auch den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Ein Lemar-Eckball wurde von einem Porto-Abwehrspieler genau zu Griezmann verlängert, der am langen Eck nur noch abstauben musste. Das war der Auftakt einer enorm hektischen letzten halben Stunde, in der nicht nur der Fußball im Mittelpunkt stand.
Atleticos Yannick Carrasco rang Otavio zu Boden, nachdem dieser mehrmals provoziert hatte, und wurde in der 67. Minute vom französischen Schiedsrichter Clement Turpin ausgeschlossen. Die numerische Überlegenheit der Gastgeber war aber schnell wieder dahin, da Wendell (72.) wegen eines leichten Ellbogenchecks ebenfalls des Platzes verwiesen wurde. Im Rahmen der Aktion waren auch zahlreiche Akteure auf der Bank sowie Betreuer aneinandergeraten. Mit Agustin Marchesin musste auch der Ersatzgoalie von Porto, wohl wegen heftiger Kritik, vorzeitig duschen.
Am Platz drückte Porto im Duell zehn gegen zehn, verabsäumte es aber, den Ausgleich zu erzielen. Und im Konter machten zuerst Correa und dann auch noch De Paul alles klar. In der letzten Aktion gelang Porto durch Sergio Oliveira (96./Elfmeter) noch Ergebniskosmetik.
(Red./APA)/Bild: Imago
