Nach Schiri-Fiasko: Völler tobt, Schmidt für Videobeweis

via Sky Sport Austria

Nach dem Bundesliga-Duell der Werksklubs aus Wolfsburg und Leverkusen gab es reichlich Gesprächsstoff zur Schiedsrichterleistung von Manuel Gräfe. Dem Führungstreffer des VfL Wolfsburg durch Nicklas Bendtner war eine deutliche Abseitssituation vorausgegangen. Gräfe hatte den Pass in die Spitze fälschlicherweise als Pass eines Leverkuseners interpretiert und sogar seinen Linienrichter überstimmt, der die Fahne gehoben hatte. Im weiteren Spielverlauf brachte Bernd Leno im Tor von Bayer 04 Daniel Caligiuri elfmeterreif zu Fall – die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm.

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler war nach der krassen Fehlentscheidung zum Rückstand für seine Mannschaft von der Tribüne hinunter zum Rasen gesprintet. Im Anschluss an das Spiel meinte er, Schiedsrichter Manuel Gräfe sei zu viel Risiko eingegangen.

 

“Aber Rudi, das ist doch ein klarer Elfmeter!”

 

Leverkusen-Coach Roger Schmidt sprach sich im Anschluss an die Niederlage seiner Mannschaft für den Videobeweis aus. “Es steht zuviel auf dem Spiel”, argumentierte er gegenüber Sky.

 

Schiedsrichter Manuel Gräfe stellte sich nach dem Spiel den Medienvertretern. Er gesteht Fehlentscheidungen ein, erklärt aber gleichzeitig: “Wenn ich irgendeine Hilfestellung bekommen hätte, hätte ich die Entscheidung auch zurückgenommen.”

 

Wolfsburgs Andre Schürrle berichtet, wie er die kritische Situation vor dem Führungstreffer seiner Mannschaft wahrgenommen hat und äußert sich skeptisch zum Videobeweis.

 

 

Zu den Highlights von VfL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen

 

Titelbild: Screenshot Video / Sky Bundesliga