Nach Sturz: Pogacar will zurück zur Vuelta
Radsport-Superstar Tadej Pogacar will nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta einen neuen Anlauf in 2027 nehmen. „Auch wenn ich lieber den Giro fahren würde, muss ich irgendwann auch die Vuelta abhaken“, sagte der zweimalige Straßen-Weltmeister Sloweniens öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalt RTV SLO: „Ich denke, das wird das Ziel für nächstes Jahr sein.“
Pogacar war auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt gestürzt und hatte einen Bruch des linken Schlüsselbeins, einen Halswirbelbruch sowie eine Gehirnerschütterung erlitten. Der 28-Jährige verpasste deshalb neben Straßenrad-WM in Montréal/Kanada auch die Europameisterschaften in seiner Heimat sowie die Lombardei-Rundfahrt. Die Vuelta ist die einzige große Rundfahrt, die Pogacar bislang noch nicht gewonnen hat.
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Abgesehen von der Rückkehr nach Spanien hat der Slowene noch zwei weitere große Events für die kommende Saison im Auge – beide finden in Frankreich statt. Neben der Tour de France, bei der Pogacar mit seinem sechsten Erfolg zum alleinigen Rekordsieger aufsteigen würde, werden in der Urlaubsregion Haute-Savoie Mont-Blanc die Weltmeisterschaften ausgetragen.
