Nach United-Aus: Mourinho ätzt gegen Klopp und Guardiola
Jose Mourinho hat sich zum ersten Mal seit der Trennung von Manchester United in einem Interview geäußert. Dabei kritisierte er die bevorzugte Behandlung einiger seiner Trainer-Kollegen.
Vor allem Liverpool-Trainer Jürgen Klopp und City-Coach Pep Guardiola kamen bei dem Rundumschlag nicht gut weg. Mourinho kritisierte, dass diese beiden Trainer immer eine Sonderstellung bekämen und für etwaiges Fehlverhalten an der Seitenlinie nicht bestraft würden.
Gegenüber beIN Sports begründete er seine Meinung wie folgt: „Einige Menschen verwechseln Leidenschaft mit emotionaler Kontrolle.“ Dabei moniert er, dass es für ihn andere Konsequenzen bei ähnlichen Situationen gegeben hätte.
Mourinho kritisiert Klopp und Guardiola
„Wenn sich Mourinho an der Seitenlinie schlecht benimmt, eine Flasche kickt, wenn er dies tut, wenn er das tut, ist er raus, wird suspendiert und muss eine Strafe bezahlen,“ begründet der Portugiese seinen Ärger. „Wenn allerdings Jürgen Klopp das macht, ist er besonders. Wenn Pep Guardiola das macht, ist er auch besonders. Wenn Mourinho das macht, ist er raus.“
Der Ex-United-Trainer, der sich selbst vor Jahren zum ’special one‘ kürte, hat genug davon, für sein Verhalten am Spielfeldrand kritisiert zu werden – und tritt nach. „Ich würde gerne zu einem Verein gehen und hätte gerne die gleichen Konditionen wie Jürgen Klopp und Pep Guardiola,“ sagte er in demselben Interview.
Ob der extravagante Trainer demnächst wieder als Trainer an der Seitenlinie eines Vereins agieren wird, ist noch unklar. Allerdings habe er bereits drei Angebote von Klubs abgelehnt, die nicht das richtige für ihn gewesen wären, verrät der 55-Jährige abschließend.
(skysport.de)
Beitragsbild: Getty images