Nach unsportlichem Verhalten: Ex-Sturm-Trainer Vogel muss Frauenteam coachen
Ungewöhnliche Konsequenzen für einen ehemaligen Trainer des SK Sturm Graz: Heiko Vogel, Cupsieger-Coach im Jahr 2018, muss im Rahmen einer Disziplinarmaßnahme kurzfristig Trainingseinheiten einer Frauen- oder Mädchenmannschaften leiten.
Der aktuelle Trainer der Zweitmannschaft von Borussia Mönchengaldbach soll bereits Ende Januar mit einem „unsportlichen Verhalten“ gegenüber dem Schiesrichter und dessen Assistentinnen in der viertklassigen Regionalliga West aufgefallen sein. Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) sperrte Vogel für zwei Spiele, verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro und entschied sich zu einer weiteren, unüblichen Maßnahme.
Vogel soll bis zum Sommer sechs Trainingseinheiten einer Frauen- oder Mädchenmannschaft leiten und sein nicht näher bekanntes Verhalten entschädigen. Da die zusätzliche Zwei-Spiele-Sperre bereits beendet ist, könnte auf den 45-jährigen Fußballlehrer eine unübliche Doppelrolle warten.
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Auf Cupsieg und Entlassung folgte Rückkehr
Der deutsche Trainer betreute von Januar bis November 2018 bekanntermaßen den SK Sturm. In dieser Zeit gewannen die Steirer den Cuptitel und beendeten die Liga auf dem zweiten Platz. Nach sieben Spielen ohne Sieg endete im Herbst jedoch das Engagement des Trainers, der schließlich über Uerdingen zum Gladbacher Zweitteam gelangte.
Mit den Jungfohlen, in deren Kader mit Noah Eyawo ein österreichischer Kicker steht, belegt Vogel derzeit den neunten Tabellenplatz. Besser steht hingegen das Frauenteam der Borussia da, die in der zweitklassigen Staffel Nord der 2. Bundesliga auf dem dritten Platz liegt.
(APA).
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