Nach Viertelfinal-Aus: Barca legt erneut Beschwerde bei UEFA ein
Zwei Tage nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League hat der FC Barcelona bei seiner Kritik gegen die Schiedsrichter-Leistung nachgelegt.
Wie die Katalanen mitteilten, habe man deswegen erneut bei der UEFA Beschwerde eingelegt. „Der Verein ist der Ansicht, dass in beiden Spielen mehrere Schiedsrichterentscheidungen getroffen wurden, die nicht den Spielregeln entsprachen“, erklärte der Verein.
Barcelona hatte am Dienstag bei Atlético Madrid das Rückspiel 2:1 gewonnen, schied aber nach dem 0:2 in der ersten Partie aus. Beide Spiele hatte Barça jeweils in Unterzahl beendet: Im Hinspiel sah Pau Cubarsi Rot, in der zweiten Begegnung Eric García. Außerdem war den Katalanen im Rückspiel der mögliche Treffer zum 3:1 wegen Abseits – zurecht – aberkannt worden. Schon nach dem Hinspiel hatte Barcelona bei der UEFA Beschwerde eingelegt.
Der Club monierte „eine fehlerhafte Regelauslegung und ein unzureichendes Eingreifen des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) in eindeutig wichtigen Situationen“. Mit der Beschwerde bei der UEFA strebe man jedoch keine nachträgliche Korrektur des Ergebnisses an. Vielmehr gehe es dem Tabellenführer der spanischen Meisterschaft um bessere Schiedsrichter-Leistungen in der Zukunft.
HIGHLIGHTS | Atletico Madrid – FC Barcelona | Viertelfinal-Rückspiel
(APA)/Bild: Imago