Nach Wortgefecht in Wengen: FIS-Renndirektor Waldner verwarnt Kristoffersen
Beim Ski-Weltcup von Wengen hatte sich Henrik Kristoffersen mit Offiziellen einen hitzigen Wortwechsel in Bezug auf die Pistenpräparierung geliefert. FIS-Renndirektor Markus Waldner sprach gegenüber dem Norweger nun eine „Warnung“ aus.
„Nächstes Mal gibt es eine empfindliche Strafe“, sagte Waldner beim Team Captains Meeting vor dem Slalomklassiker in Kitzbühel. Es gehe nicht darum, dass Kristoffersen Kritik geübt habe, sondern um die Art und Weise, so Waldner.
Der als Heißsporn bekannte Kristoffersen erklärte nach seinem 3. Platz in Wengen, dass „zwischen Markus und mir wieder alles okay“ sei. Gleichzeitig hielt er aber an seiner Kritik fest. „Die Bedingungen auf der Piste waren einfach viel zu wechselhaft. Ein Abschnitt war total glatt, ein anderer weich und im nächsten war der Schnee sehr aggressiv.“ Solche Verhältnisse seien gesundheitsgefährdend. „Das hätte nicht so sein müssen, es wäre möglich gewesen, dass man diese Piste anders präpariert.“
Für den Slalom am Sonntag (10.30/13.30 Uhr) werden dichte Wolkenfelder angesagt. „Am Nachmittag setzt Schneeregen ein, der bald in Schneefall übergeht. Offen ist in den aktuellen Wettermodellen noch, ob das schon während des 2. Durchgangs sein wird (60% Wahrscheinlichkeit) oder erst danach (40% Wahrscheinlichkeit)“, heißt es in der Prognose von Geosphere Austria.
(APA) / Foto: GEPA
