Nach WSG-Rundumschlag: Wattener Gemeinde bezieht Stellung
Der Aus- und Umbau des Gernot Langes Stadions in Wattens erhitzt die Gemüter.
Nach einem Rundumschlag der WSG-Tirol-Verantwortlichen via Pressekonferenz am Freitag reagierte die Marktgemeinde mit einer ausführlichen Stellungnahme. „Positive Emotionen gehören auf den Fußballplatz, hier wurden jedoch Grenzen überschritten. Wir werden das Thema in einem persönlichen Gespräch klären“, teilte Bürgermeister Lukas Schmied mit.
WSG-Manager-Sport Stefan Köck hatte sich schwer enttäuscht gezeigt, dass eine Haftungsübernahme vom Gemeinderat am Dienstag abgelehnt wurde. Der Fußball-Bundesligist modernisiert derzeit das Wattener Stadion, um die Bundesligatauglichkeit herzustellen. Die Kosten sollen mehr als sechs Millionen Euro betragen. Seit Jahren weicht die WSG ins Innsbrucker Tivoli-Stadion aus. Der Zuschauerzuspruch ist mit 1.975 im Schnitt (2025/26) der mit Abstand schwächste der Liga.
