NADA Austria testete ÖOC-Athleten durchschnittlich dreimal
Die 81 österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Olympischen Spielen sind von der NADA Austria seit Jahresbeginn durchschnittlich dreimal zu Dopingtests gebeten worden.
Wie die Nationale Anti-Doping-Agentur am Sonntag bei einem gemeinsamen Termin mit den Schwester-Organisationen aus Frankreich und Deutschland in Paris bekanntgab, seien von den rot-weiß-roten Olympia-Athleten 244 Proben gezogen worden, 184 waren Urin-, 60 Blutproben.
Insgesamt wurden heuer von allen potenziellen Olympia-Kandidaten aus Österreich 540 Proben (398 Urin, 142 Blut) genommen. Positive Ergebnisse sind bisher keine bekanntgeworden. Zusätzlich zu den NADA-Kontrollen wurden die ÖOC-Sportler auch noch von ihren internationalen Sportverbänden und bei Wettkämpfen im Ausland kontrolliert. Die Koordination des Testprogramms vor und während der Sommerspiele obliegt der Internationalen Test-Agentur (ITA).
Die österreichische NADA stellte auch ihren Jahresbericht 2023 vor. Demnach sei die Anzahl der von ihr beauftragten Dopingproben mit 2.344 im Vergleich zu 2022 um 3,6 Prozent gesteigert worden. Die Zahl der von der NADA durchgeführten Proben ging 2023 auf 2.822 leicht zurück, weil Veranstalter und internationale Fachverbände weniger Tests bestellt hätten. Im gesamten Jahr 2023 gab es bei der NADA lediglich sechs Verfahren wegen Dopingverstößen, die Hälfte davon nicht wegen positiver Tests, sondern aufgrund von Zeugenaussagen und Hinweisen.
(APA) / Artikelbild: Imago
