ARE,SWEDEN,09.FEB.19 - ALPINE SKIING - FIS Alpine World Ski Championships, downhill, men. Image shows the rejoicing of Aksel Lund Svindal (NOR), Kjetil Jansrud (NOR) and Vincent Kriechmayr (AUT). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Nächste Medaille für Kriechmayr – Svindal bei Abschied am Podest

via Sky Sport Austria

Kjetil Jansrud hat bei der alpinen Ski-WM in Aare die Goldmedaille in der Abfahrt gewonnen. Der 33-Jährige setzte sich nach mehrmaliger Startverschiebung bei schwierigen Bedingungen nur zwei Hundertstel-Sekunden vor seinem Landsmann Aksel Lund Svindal durch, der sein letztes Karriere-Rennen bestritt. Bronze holte sich Vincent Kriechmayr, der nach Silber im Super-G wieder auf dem Podest stand.

Kriechmayr fehlten am Samstag 0,33 Sekunden auf Rang eins. “Es war ein verrücktes Rennen, aber ich bin jetzt schon sehr froh, dass es so ausgegangen ist. Ich bin echt gut gefahren und freue mich irrsinnig über meine Leistung”, sagte der 27-jährige Oberösterreicher. Die beiden Medaillen in Aare sind die einzigen in seiner bisherigen Karriere. “Es gibt ja noch was über Silber, aber ich habe heute das Maximum rausgeholt, mehr war nicht drinnen”, verlautete der Wengen-Sieger.

Doppelsieg für Jansrud “fast unglaublich”

Jansrud holte seine dritte WM-Medaille nach Silber in der Kombination 2015 und im Super-G 2017. “Ein norwegischer Doppelsieg, das ist fast unglaublich”, sagte Jansrud. Es sei eine Ehre, mit Svindal auf dem Podest zu stehen. “Wir werden ihn richtig vermissen. Das gibt es nicht oft, dass Leute mit so einem Resultat aufhören”, so Jansrud. Der 36-jährige Svindal verabschiedete sich mit seiner neunten Medaille vom Ski-Zirkus. Einen dritten Abfahrts-Titel nach 2007 in Aare und 2013 in Schladming verpasste er nur hauchdünn. “Ich wollte im letzten Rennen eine gute Show anbieten, das war mir das Wichtigste”, betonte Svindal.

Matthias Mayer landete als zweitbester Österreicher auf Rang fünf (0,65). Der erst als 45. Läufer ins Rennen gegangene 38-jährige Hannes Reichelt kam nach einer verpatzten Fahrt über Rang 29 (1,89) nicht hinaus. Otmar Striedinger stürzte beim Zielsprung und überquerte die Ziellinie ohne Ski. Viele Läufer beklagten sich in der Folge darüber, dass das Rennen bei den schlechten Bedingungen durchgepeitscht wurde.

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