GELSENKIRCHEN, GERMANY - NOVEMBER 19:  Virgil van Dijk of the Netherlands celebrates after scoring his team's second goal during the UEFA Nations League A group one match between Germany and Netherlands at Veltins-Arena on November 19, 2018 in Gelsenkirchen, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Nations League: Diese Teams stehen im “Final Four”

via Sky Sport Austria

Die Niederlande haben das letzte Ticket für das Finalturnier der neuen Nations League erreicht. Die Elftal schnappte Weltmeister Frankreich durch die Aufholjagd beim 2:2 (0:2) in Deutschland den noch freien vierten Platz in letzter Minute weg. Bei einer Niederlage hätte sich die Equipe Tricolore qualifiziert.

Deutschland verspielt 2:0-Führung gegen die Niederlande

Die Niederlande folgen England, Europameister Portugal und der Schweiz, die sich in den übrigen drei Gruppen der A-Liga durchgesetzt hatten. Die vier Teams kämpfen vom 5. bis 9. Juni in Portugal um den erstmals ausgespielten Pokal, die Halbfinals werden am 3. Dezember in Dublin ausgelost.

Eine Liga tiefer schaffte Tschechien durch ein 1:0 (1:0) im “Bruderduell” gegen die Slowakei den Klassenerhalt und schickte den Nachbarn in die C-Liga. In Prag erzielte Jungstar Patrik Schick (22) vom AS Rom in der 32. Minute das Tor des Tages. Die bereits als Aufsteiger feststehenden Dänen spielten zum Abschluss 0:0 gegen Irland.

Den Aufstieg in die B-Liga schaffte derweil Norwegen im Fernduell mit Bulgarien. Die Skandinavier verteidigten durch ein 2:0 (1:0) auf Zypern ihre Tabellenführung. Ola Kamara (36./48.), einst bei 1860 München aktiv, traf doppelt. Verfolger Bulgarien hätte einen hohen Sieg gebraucht, kam aber nur zu einem 1:1 (0:0) gegen Slowenien. Der Ex-Bielefelder Galin Iwanow (68.) ließ die Bulgaren kurz hoffen, ehe Miha Zajc (75.) ausglich.

Mazedonien verabschiedete sich durch ein klares 4:0 (1:0) gegen Fußball-Zwerg Gibraltar aus der untersten Etage. Enis Bardhi (27.), Ilija Nestorovski (67./80.) und Aleksandar Trajkovski (90.+2) schossen die Tore zum Aufstieg, zudem darf Mazedonien nun auf das EM-Ticket hoffen. Verfolger Armenien spielte zum Abschluss 2:2 (1:1) in Liechtenstein, hätte aber auch bei einem Sieg in Vaduz nur noch Chancen bei einer gleichzeitigen Niederlage Mazedoniens gehabt.

(SID)

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