Neue Regel bei der WM: Darum durfte der Iran sechs Mal wechseln
Bei der WM-Partie zwischen England und dem Iran wechselten die Iraner insgesamt sechs Mal. Dies war möglich, da bei der Endrunde in Katar eine neue Regel zum Einsatz kommt.
Dabei handelt es sich um die sogenannte „Concussion Substitution“ – eine mögliche Auswechslung bei einem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Diese muss vom betroffenen Team mit einer roten Auswechslungskarte als Extra-Auswechslung bei vierten Offiziellen angezeigt werden.
Die Iraner machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, nachdem Torhüter Alireza Beiranvand bei einem Freistoß der Engländer mit seinem Mitspieler Majid Hosseini zusammengestoßen war.
Keeper Beiranvand musste zunächst minutenlang auf dem Feld behandelt werden, spielte anschließend noch einige Minuten weiter, um kurz darauf doch um seine Auswechslung zu bitten.
Die Regel wurde eingeführt, um das Risiko schweren Kopfverletzungen zu senken und den Spieler vor größeren Schäden zu schützen. Symptome einer Gehirnerschütterung treten oft erst nach 30 Minuten bis 72 Stunden nach dem Vorfall ein. Die Möglichkeit der Extra-Auswechslung steht jeder Mannschaft nur ein Mal pro Partie zu. Regulär ist ein sechster Wechsel erst in einer möglichen Verlängerung angedacht.
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