Mandatory Credit: Photo by Richard Calver/Shutterstock 9782428a A Giant Newcastle United Flag is waved before kick off Newcastle United v FC Augsburg, Pre-Season Friendly football match, St James Park, Newcastle upon Tyne, UK - 04 Aug 2018 Newcastle United v FC Augsburg, Pre-Season Friendly football match, St James Park, Newcastle upon Tyne, UK - 04 Aug 2018 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTXHUNxGRExMLTxCYPxROMxBULxUAExKSAxONLY Copyright: xRichardxCalver/Shutterstockx 9782428a

Neue Regel durchgesetzt! 18 PL-Klubs verbünden sich gegen Newcastle

via Sky Sport Austria

Die Klubs der Premier League gehen geschlossen gegen Newcastle United vor: Auf einer Sitzung aller 20 Teams wurde am Montagabend eine Sponsoring-Regel geändert, was vor allem Newcastle United das Leben erschweren soll.

Laut einem Bericht des „Guardian“ stimmten 18 von 20 Vereinen für die Änderung einer Sponsoring-Regel. Demnach ist es Klubs ab sofort verboten, Sponsoringverträge mit Unternehmen abzuschließen, die in Verbindung zu ihren eigenen Besitzern stehen.

Damit wollen die Teams verhindern, dass Newcastle United seine Verbindungen nach Saudi-Arabien nutzt und so zusätzliche Sponsoreneinnahmen generieren und sich Vorteile beim Financial Fair Play verschaffen kann. Ähnliche Vorwürfe musste sich in der Vergangenheit auch Manchester City gefallen lassen, dessen Sponsor die Fluglinie des Emirats Dubai ist.

Wenig überraschend erscheint es, dass neben Newcastle auch Manchester City gegen die Anpassung der Sponsoring-Regel votierte. Die neue Regel besitzt vorerst für einen Monat Gültigkeit und soll in diesem Zeitraum von einer Arbeitsgruppe im Hinblick auf eine dauerhafte Änderung geprüft werden. Newcastle bezeichnete die neue Regel laut Bericht als „wettbewerbs- und gesetzeswidrig“.

Newcastle United war Anfang Oktober an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung verkauft worden. Der öffentliche Investmentfonds Saudi-Arabiens soll 80 Prozent am Konsortium halten und ist nun Mehrheitseigner des Vereins. Zudem ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, der einflussreichste Mann des Fonds. Der Fonds werde als „vom Staat getrennt“ betrachtet, womit eine Übernahme aus Premier-League-Sicht zulässig war. Das geschätzte Vermögen des „Saudi Arabia Public Investment Fund“ soll bei 370 Milliarden Euro liegen.

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