Neuer Trainer & Lizenz: Aufbruchsstimmung bei Klagenfurt vor Kellerduell

Bei Austria Klagenfurt hat sich vor dem Bundesligaspiel am Freitag (ab 19 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – streame mit Sky X!) beim GAK einiges getan. Zunächst wurde am Sonntag Trainer Peter Pacult durch Carsten Jancker ersetzt, drei Tage später trudelte in zweiter Instanz die Lizenz für die kommende Saison ein.

Laut Thorsten Mahrer entstand dadurch eine Art Aufbruchsstimmung. „Der Trainer macht einen sehr positiven Eindruck und bringt viel Energie rein. Jetzt gilt es, dass wir den Schwung mitnehmen“, sagte der Kapitän.

Seine Truppe kann ein Erfolgserlebnis gut gebrauchen. Nach nur einem Zähler aus den jüngsten fünf Runden liegen die Kärntner nur noch aufgrund der Punkteabrundung nach dem Grunddurchgang vor dem punktegleichen Schlusslicht GAK. Trotzdem ist bei Mahrer der Optimismus groß, dass der Klassenerhalt geschafft wird. „Wir haben vier Spiele vor der Brust und können es selbst beeinflussen, wie die Saison für uns ausgeht. Ich bin sicher, dass wir unser Ziel erreichen werden.“

Jancker mit „riesiger Vorfreude“

Die neue Situation nach dem Trainerwechsel sei von der Mannschaft „gut aufgenommen“ worden, erzählte Mahrer und bemerkte in den jüngsten Trainingseinheiten „ordentlich Feuer. Alle sind bereit für den neuen Anfang.“ Auch Jancker selbst zeigte sich voller Tatendrang, sprach im Hinblick auf das Match in Graz von einem „geilen Spiel“ und „riesiger Vorfreude“.

Außerdem meinte der Deutsche: „Wir brauchen viel mehr Stabilität in der Defensive, müssen besser verteidigen. Da ist die ganze Mannschaft gefordert, das fängt vorne an und hört hinten in der letzten Linie auf. Aber auch mit dem Ball erwarte ich, dass wir viel geradliniger agieren, schneller in die Spitze und zum Abschluss kommen.“

Fredl tippt die 29. Runde der ADMIRAL Bundesliga 2024/25

Die Erteilung der Lizenz sieht Jancker als Erleichterung, wollte sie aber auch nicht überbewerten. „Wir haben das in den vergangenen Tagen nicht thematisiert, der Fokus lag einzig und allein auf unserer Arbeit. Natürlich freuen wir uns, dass nun Klarheit herrscht. Den Rest müssen wir erledigen“, meinte der 50-Jährige.

GAK-Coach Ferdinand Feldhofer, selbst erst seit wenigen Wochen im Amt, muss sich nun mit den möglichen Folgen des Trainerwechsels in Klagenfurt befassen. „Prinzipiell wollen wir auf uns schauen, doch natürlich gibt es Dinge, die man beim Gegner wissen sollte“, erklärte der Steirer. „Ich denke, dass er (Anm.: Jancker) nicht allzu viel verändern wird und kann.“

Feldhofer: „Es ist ‚money time'“

Der Ex-Rapid-Coach gab sich zuversichtlich, die Rote Laterne an die Klagenfurter abgeben zu können. „Die Spieler wirken sehr gefasst, sehr fokussiert und ready. Es ist ‚money time‘, wie man so schön sagt. Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Möglichkeiten, Punkte zu sammeln werden immer weniger“, sagte Feldhofer.

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(APA) / Artikelbild: GEPA