Neumayer im Viertelfinale von Tulln
Lukas Neumayer ist beim ATP-Challenger in Tulln der letzte Österreicher im Einzelbewerb. Der Salzburger und ÖTV-Davis-Cup-Spieler hat in der Woche vor dem Heim-Länderkampf am 18./19. September in Wien nach dem zweiten Sieg das Viertelfinale erreicht.
Der als Nummer 5 gesetzte Ex-Tulln-Finalist trifft nach dem 7:5,6:7(9),6:1 in einem Marathonmatch über 2:56 Stunden gegen den Argentinier Juan Manuel la Serna nun auf den ungesetzten Brasilianer Joao da Silva.
„Das Level von mir war teilweise richtig gut. Das Problem war nur, dass es ein Auf und Ab war“, sagte Neumayer im ORF. Bereits zuvor hatte Filip Misolic, der nach seinem Comeback in New York in Tulln die erste Runde überstanden hatte, verloren. Der Steirer unterlag dem Schweizer Qualifikanten Mika Brunold 1:6,7:6(2),2:6. „Ich habe das ganze Match mein Spiel gesucht“, meinte Misolic danach. Er musste auch behandelt werden und hat am Oberschenkel einen Verband erhalten. „Nichts Großes“, mutmaßte Misolic danach. Der für den Davis Cup nicht Nominierte will kommende Woche einen Challenger in Polen bestreiten. Am Vortag hatte Nico Hipfl, Neffe von Ex-Top-100-Mann Markus, nach seinem ersten Sieg auf Challengerlevel ebenfalls im Achtelfinale verloren.
Beim mit 203.900 Euro dotierten ATP125-Challenger in Sevilla steht der auf den Davis Cup verzichtende Sebastian Ofner im Viertelfinale. Der als Nummer 7 gesetzte 30-jährige Steirer feierte bisher zwei Zwei-Satz-Siege und trifft am Freitag auf den Argentinier Facundo Diaz Acosta (Nr. 3). Für den kommende Woche im Wiener Prater gegen Belgien aufschlagenden Jurij Rodionov kam hingegen im Achtelfinale des Challengers in Cassis schon am Mittwoch das Aus.
