„Nicht alle Entscheidungen optimal“: Hameter äußert sich zu Kritik

Frust auf beiden Seiten nach einer hektischen Schlussphase: Nach dem 1:1-Remis zwischen der WSG Tirol und der SV Ried war Schiedsrichter Markus Hameter der Kritik beider Mannschaften ausgesetzt. Im Sky-Interview erklärt der Referee seine Entscheidungen.

„Grundsätzlich hätten wir das Tor am Spielfeld gegeben, wobei der Assistent mitgeteilt hat, dass das Zuspiel sehr knapp war. Der Videoschiedsrichter hat die Situation gesichtet. Für ihn war hier ein Zweikampf, also eine Beeinflussung, weshalb diese Position als strafbar zu bewerten ist“, erklärt Hameter das aberkannte Tor der Nachspielzeit.

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Nicht zu tolerieren sind für den Unparteiischen einige Wortmeldungen unmittelbar danach: „Emotionen gehören zum Spiel, aber es gibt auch irgendwo Grenzen. Gewisse Dinge, die schlagen über die Stränge und sind nicht akzeptabel.“

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Auch zum vermeintlichen Handspiel nimmt der Schiedsrichter Stellung: „Für mich war es als nicht absichtlich zu bewerten. Es war nicht in der Angriffsphase, weshalb auch der Videoschiedsrichter nicht einschreitet.“ Weniger deutlich war eine womögliche Strafraumszene, die auch Hameter vorerst weiter beschäftigt: „Wenn man derartig in der Kritik steht, ist es nie angenehm. Natürlich denkt man nach, wo hätte man das besser leiten können. Es waren nicht alle Entscheidungen optimal.“

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(Red.)